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Kandidaturen zum Landesparteitag

am 27.9.2026 in Ludwigshafen

Kandidaturen Landesvorstand

Landesvorsitz, quotiert

Liebe Genoss*innen,

ich bewerbe mich als Landesvorsitzende, da ich meine Arbeit im Landesvorstand noch intensiver fortsetzen und mit euch unseren Landesverband organisieren und stärken möchte. 

Wir haben drei harte Wahlkampfjahre hinter uns. Erst Europa- und Kommunalwahl, dann Bundes- und zu guter Letzt die Landtagswahl. 

Ich bin unglaublich froh alle drei mit euch bestritten zu haben, und ich bin unglaublich stolz auf unsere Leistung in der Landtagswahl, auch wenn das Ergebnis nicht das war, was wir uns erhofft hatten.

Wir sind über uns hinausgewachsen, konnten mehr mit den Menschen in RLP in Kontakt treten und haben sehr viele Herzen - und auch Mitglieder - für uns gewinnen können.

Wir haben ein riesiges Potential in unserem Landesverband, weil wir sehr stark gewachsen sind. Daraus ergeben sich mehrere zentrale Aufgaben. Zum einen legen wir einen Fokus auf Mitgliederarbeit, sodass alle Mitglieder ihre Stärken in die Partei einbringen können und um sie zu befähigen neue Aufgaben zu übernehmen. Außerdem bieten wir regelmäßige Bildungsveranstaltungen an, die aus einer marxistischen Perspektive die gegenwärtige politische und gesellschaftliche Situation analysieren und stellen wirkungsvolle Handlungsansätze vor. Wir vernetzen uns auf Landesebene mit Umwelt- und Sozialverbänden, Gewerkschaften und anderen antifaschistischen Gruppen, um gemeinsam eine Gesellschaft zu fordern, zu erkämpfen und aufzubauen, die das Wohl aller vor die Gier Einzelner stellt. 

Der Kapitalismus, die daraus folgende Weltpolitik und die Verfehlungen der deutschen Regierungen der letzten Jahre, sind Grund für unsere derzeit fatale Lage: 

Die Klimakrise spitzt sich zu, weltweit wird das Völkerrecht ohne Konsequenzen gebrochen und hierzulande wird unsere persönliche Sicherheit verspielt, indem man unser Gesundheitssystem zusammenstreicht, soziale Sicherheit abbaut und Arbeitnehmer*innenrechte zerstört. Errungenschaften, für die Generationen hart gekämpft haben. 

 

„Der Kapitalismus trägt den Krieg in sich wie die Wolke den Regen.“ Jean Jaurès, 1914

 

Dieser Satz hat heute mehr Aktualität denn je, auch wenn wir hier in Deutschland erst jetzt beginnen die Auswirkungen in unserem Leben zu spüren.

Wir befinden uns in einer Militarisierung, die auf Kosten von Arbeiter*innen Profit für einige wenige CEOs und Aktionäre erzeugt. Mit dem Geld, dass sie bei unserer Krankenversorgung, unseren Schulen und beim Klimaschutz und somit der Zukunft unserer Kinder gestrichen haben, werden die Taschen von einigen Wenigen weiter gefüllt. 

Aber: Unser Wirtschaftssystem, dass über unsere planetaren Grenzen hinaus wachsen soll und Konflikte um Ressourcen und Einflussgebiete schürt, ist kein Naturgesetz! Wir können es ändern.
Lasst uns gemeinsam und solidarisch für eine bessere Zukunft kämpfen!

 

Dazu müssen wir uns als Linke in RLP mehr ins Außen begeben und laut sein.

Auf der Straße, in den Betrieben und im Netz. 

 

Dafür bitte ich um Eure Unterstützung.
Venceremos! 

 

Solidarische Grüße
Judith

Landesvorsitz, gemischte Liste

Liebe Genoss*innen,

ich bewerbe mich erneut für den Landesvorsitz, um in den nächsten zwei Jahren und darüber hinaus zusammen mit euch die Kampagnen- und Handlungsfähigkeit unseres Landesverbands zu stärken. Die letzten beiden Jahre waren in unserem Verband von zwei dicht aufeinander folgenden Wahlkämpfen sowie von einem enormen Mitgliederzuwachs geprägt. Dies war ein Kraftakt für viele von uns. 

Innerparteilich kommt es aus meiner Sicht jetzt darauf an, dass wir organisatorische Stärke aufbauen, um uns gegen die Kürzungen im sozialen und Gesundheitsbereich zu organisieren sowie gegen die zunehmende Militarisierung unserer Gesellschaft. 

Die unfassbaren Investitionen in den Bereich der Aufrüstung sollten in internationale Zusammenarbeit, Friedensbildung, einen gerechten Umbau der Wirtschaft und echte Klimagerechtigkeit fließen und damit zu echter Sicherheit führen. Von den Rüstungsinvestitionen profitieren große Rüstungskonzerne und deren Aktionäre, während für uns die Wahrscheinlichkeit eines Kriegs steigt. Gleichzeitig nehmen die globalen (und auch lokalen) Auswirkungen des Klimawandels spürbar zu. 

Wir haben ein riesiges Potential in unserem Landesverband, weil wir sehr stark gewachsen sind. Daraus ergeben sich mehrere zentrale Aufgaben. Zum einen legen wir einen Fokus auf Mitgliederarbeit, sodass alle Mitglieder ihre Stärken in die Partei einbringen können und um sie zu befähigen neue Aufgaben zu übernehmen. Außerdem bieten wir regelmäßige Bildungsveranstaltungen an, die aus einer marxistischen Perspektive die gegenwärtige politische und gesellschaftliche Situation analysieren und stellen wirkungsvolle Handlungsansätze vor. Wir vernetzen uns auf Landesebene mit Umwelt- und Sozialverbänden, Gewerkschaften und anderen antifaschistischen Gruppen, um gemeinsam eine Gesellschaft zu fordern, zu erkämpfen und aufzubauen, die das Wohl aller vor die Gier Einzelner stellt.

Ich möchte die Kontakte, die ich während des Landtagswahlkampfs für die Partei knüpfen konnte, in die Bündnisarbeit auf Landesebene einfließen lassen und so die Gegenöffentlichkeit gegen das herrschende Narrativ von Kürzungen und ,,Kriegstüchtigkeit“ stärken. 

Dafür bitte ich um Eure Unterstützung.

Solidarische Grüße

Rebecca

P.S. Bei Fragen zu meiner Vorstellung, Anmerkungen, konstruktiver Kritik, Ideen oder Zuspruch schreibt mir gerne unter: rebecca.ruppert@die-linke-rlp.de

 

Hier noch ein bisschen was zu mir:

Allgemeines:

• Name: Anna-Rebecca Ruppert, Rufname: Rebecca

• Transparente und wertschätzende Kommunikation ist mir sehr wichtig.

• Seit 2020 bin ich Mitglied der Partei im Kreisverband Mainz/Mainz-Bingen

 

Bisherige Rollen in der Landespartei:

  • Landesvorsitzende (2024-2026)
  • Besitzerin im Landesvorstand & Neumitgliederbeauftragte des Landesverbands (2023-2024)
  • Mitglied des Präsidiums des Landesausschusses (2022 - 2023)
  • Sprecherin LAG Betrieb & Gewerkschaft (2021-2023)
  • Delegierte zum Landesparteitag (2020- bis heute)
  • Delegierte zum Landesausschuss (2020 - 2023)

 

Weitere Mitgliedschaften:

BAG Betrieb & Gewerkschaft * BAG Linke hilft * ver.di * Wohnsitzlos in Mainz e.V 

Landesschatzmeister*in

Landesschriftführer*in

Liebe Genoss*innen, 

hiermit möchte ich mich auf das Amt der Schriftführung im neuen Landesvorstand bewerben. 

Die letzten zwei Jahre waren eine intensive Zeit für die Linke, bei der ich sie für die Linksjugend im Landesvorstand begleiten durfte. Die Partei hat sich verdreifacht, wir haben einen unvergleichlichen Bundestagswahlkampf geführt und sozialistische Politik unter jungen Menschen wieder en vogue gemacht. Den Aufstieg der AfD und rechtskonservativer Kräfte haben viele dieser jungen, aber auch viele junggebliebene und ältere Menschen zum Anlass genommen, das erste Mal politisch aktiv zu werden. Nur durch diesen frischen Wind und gebündelte Kräfte konnten wir in einen Landtagswahlkampf starten, wie wir ihn noch nie geführt haben. Wir haben unser bestes Ergebnis aller Zeiten geholt. Leider hat es für den Landtagseinzug nicht gereicht. Als Kandidat auf der Landesliste und als Mitglied im zentralen Wahlkampfteam war das natürlich nicht so leicht zu verdauen.

Aber der Kampf geht weiter. Die letzten Monate haben deutlicher als je zuvor gezeigt, warum es eine sozialistische Partei der Arbeiter*innenklasse braucht. Wir müssen uns wehren gegen den sozialen Kahlschlag, die Angriffe auf den Acht-Stunden-Tag und die zunehmende Militarisierung der Gesellschaft. Während ich diesen Text schreibe, plant das Innenministerium eine Ausweitung der Geheimdienstbefugnisse, die Bundeszentrale für politische Bildung eine stärkere Fokussierung auf Linksextremismus und die AfD Rheinland-Pfalz eine Stammtischoffensive auf dem Land.

Um dem etwas entgegenzusetzen, um uns nicht nur effektiv zu wehren, sondern auch für eine bessere Welt zu kämpfen, müssen die Strukturen dieser Partei mit ihrer Mitgliedschaft mitwachsen. Es braucht für uns als Mitglieder umfassende Möglichkeiten, uns theoretisch zu schulen und das Gelernte auch praktisch anzuwenden.

Und genau daran möchte ich gerne mit euch in den nächsten zwei Jahren arbeiten. Ich möchte das, was in in der letzten Legislatur und zwei Wahlkämpfen gelernt habe, endlich, in einer möglichst wahlkampfreien Zeit, umsetzen. Das was wir jetzt aufbauen bildet die Grundlage davon, dass wir beim nächsten Wahlkampf nicht nur eine ernstzunehmende Opposition zu den Reichen und Mächtigen sind, sondern vielmehr der politische Arm des Protests und der berechtigten Wut aller Menschen, die unter der aktuellen Politik leiden. 
 

Deshalb bitte ich um euren Vertrauen. 
-Ari 

Beisitzer*in für den Jugendverband

Liebe Genoss*innen,

hiermit bewerbe ich mich auf das Amt der Beisitzerin für den Jugendverband im Landesvorstand der Linken Rheinland-Pfalz.

Schüler*innen gehen seit letztem Jahr deutschlandweit gegen die Wiedereinführung der Wehrpflicht auf die Straße. Seit diesem Jahr gilt im Rahmen der Aufrüstung für junge Männer die Musterungspflicht, und während die Ausgaben für die Verteidigung massiv steigen, wird in allen möglichen Bereichen gekürzt.

Sei es das Ausbleiben der BAföG-Erhöhung, Angriffe gegen das Gesundheitswesen und den Acht-Stunden-Tag – der Kampf gegen die Kürzungen muss mit dem Kampf gegen die Militarisierung gemeinsam geführt werden.

Gleichzeitig erleben wir aktuell den heißesten Sommer unseres bisherigen Lebens. Trotz tausender Schüler*innen, die vor wenigen Jahren noch freitags auf die Straße gingen, um für ihre Zukunft zu kämpfen, befinden wir uns jetzt mitten in der Klimakatastrophe, nicht nur, weil die Politik es versäumt hat, im Interesse der Jugend zu handeln, sondern weil der Kapitalismus auf ständiges Wachstum angewiesen ist, was ohne die Zerstörung der Umwelt unmöglich ist.

Es sind dieselben Menschen, die am meisten unter der Kürzungspolitik und den Auswirkungen der Klimakatastrophe leiden. Deshalb liegt es jetzt an uns, den Klimakampf mit dem gegen die Kürzungen zu verknüpfen.

Zu mir: Ich bin seit Ende 2024 in der Linksjugend ['solid] Mainz aktiv und war vom September 2025 bis zum April dieses Jahres Teil des Landessprecher*innenrats der

Linksjugend ['solid] Rheinland-Pfalz. In dieser Zeit durfte ich wertvolle Erfahrungen sammeln, die ich in den nächsten zwei Jahren als Vertreterin des Jugendverbands gerne in den Landesvorstand einbringen möchte.

Sowohl die Linksjugend als auch die Partei sind in den letzten Jahren enorm gewachsen, weshalb es jetzt wichtig ist, eine gute Zusammenarbeit zu schaffen, gemeinsam langfristige Strukturen zu bilden und Kämpfe zu führen.

Als sozialistische Partei sehe ich es als unsere Pflicht, eine zentrale Rolle im Kampf gegen die Militarisierung einzunehmen und junge Genoss*innen einzubinden. Dafür braucht es eine gute Beziehung zur Linksjugend, da sie als größter sozialistischer Jugendverband Deutschlands für viele junge Menschen die erste Anlaufstelle und der erste Politisierungsort ist. Als Bindeglied zwischen der Partei und der Linksjugend sehe ich es als meine Aufgabe, mich stets für eine konsequent sozialistische Partei einzusetzen, um junge Mitglieder nicht wegen unklarer Positionierungen zu verlieren.

Ich möchte, dass wir gemeinsam für eine bessere, sozialistische Zukunft kämpfen, denn aktuell scheint sich die Zukunft der Jugend irgendwo zwischen dem Schützengraben und der Rente ab 70 zu befinden.

 

Ich hoffe auf Euer Vertrauen

Sena

Beisitzer*in, quotiert

Liebe Genoss*innen, 

mein Name ist Diana Jashari, 28 Jahre alt, Arbeiterkind und Tochter Politscher Flüchtlinge aus Albanien. Seit meinem Eintritt Februar 2025 und als Beisitzerin im Bezirksvorstand der Vorderpfalz packe ich aktiv mit an. Hiermit bewerbe ich mich als Beisitzerin im Landesvorstand von Die Linke Rheinland-Pfalz. 

Die Hürden dieser Gesellschaft kenne ich nicht aus Soziologie Büchern, sondern aus meinem Alltag. Eine Barriere begleitet mich dabei ständig, Ich besitze keinen deutschen Pass. Das bedeutet, dass ich nicht wählen darf und bin den Entscheidungen einer Politik, auf die ich keinen Einfluss habe, schutzlos ausgeliefert.

​Genau das ist mein Antrieb. Lang genug haben Menschen wie ich von der Seitenlinie aus zusehen müssen, wie über unsere Köpfe hinweg bestimmt wird. Jetzt müssen und werden wir aktiv mit reingehen. Angesichts des starken Rechtsrucks in unserer Gesellschaft dürfen wir nicht schweigen, wir müssen ihm entschlossen etwas entgegensetzen. Ich bin politisch aktiv, um für mich und all jene zu kämpfen, denen die politische Stimme verwehrt bleibt. Die migrantische Realität gehört dorthin, wo Entscheidungen fallen. Diese kompromisslose Perspektive als Arbeiterin und Migrantin fehlt im Landesvorstand, und diese Lücke möchte ich schließen. 

​Ich kandidiere als lautstarke Stimme, damit Migrant*innen endlich aktive Gestalter*innen unserer Partei werden. Mein Ziel ist es, den flächendeckenden Aufbau migrantischer Strukturen, auch im ländlichen Raum, und die gezielte Förderung von BIPoC für Ämter und Mandate zur festen Praxis unseres Landesverbandes zu machen. Dabei müssen wir insbesondere Menschen ohne akademischen Hintergrund gezielt abholen und ihnen, unabhängig von einer Migrationsgeschichte, den Weg in die politische Mitgestaltung ebnen. Ergänzend dazu möchte ich transparente und nachvollziehbare Arbeit leisten, Entscheidungen offen kommunizieren und die Bindung zur Basis sowie zu den Kreisverbänden auf Augenhöhe vertiefen. 

​Ich bin nicht hier, um nur dabei zu sein, sondern damit wir endlich mitbestimmen können.

Nicht über uns, nicht ohne uns, sondern mit uns!

Ich freue mich über euren Vertrauen und eure Stimme.

Mit solidarischen Grüßen

Diana Jashari 

Liebe Genoss*innen,

hiermit bewerbe ich mich um einen Platz als Beisitzerin im Landesvorstand der Linken Rheinland-Pfalz.

Ich bin 55 Jahre alt, Kauffrau im Groß- und Außenhandel, ver.di-Mitglied und war viele Jahre als Betriebsrätin aktiv. Seit 2024 bin ich Mitglied unserer Partei, heute Co-Sprecherin im Ortsverband Kaiserslautern und Schriftführerin im Vorstand des Bezirksverbands Westpfalz.

Politisches Engagement bedeutet für mich aber schon lange mehr als Parteiarbeit. Als Regenbogenmama von fünf Kindern, Vorsitzende des Queeren Zentrums Kaiserslautern e. V. und Mitorganisatorin des ersten CSD in Kaiserslautern habe ich erfahren, wie wichtig es ist, gesellschaftliche Veränderungen nicht nur zu fordern, sondern sie gemeinsam zu organisieren und sichtbar zu machen.

 

Für den Landesvorstand möchte ich insbesondere drei politische Schwerpunkte einbringen:

 

1. Gewaltschutz und die konsequente Umsetzung der Istanbul-Konvention

Der Schutz vor geschlechtsspezifischer und häuslicher Gewalt darf nicht davon abhängen, ob gerade ein Platz in einem Frauenhaus frei ist oder ob eine Kommune die notwendigen finanziellen Mittel bereitstellen kann.

Wir brauchen ausreichend und dauerhaft durchfinanzierte Frauenhausplätze sowie alternative und niedrigschwellige Schutzräume. Opferschutz muss konsequent gestärkt werden. Die Rechte, die Sicherheit und die Selbstbestimmung von Betroffenen müssen im Mittelpunkt politischen Handelns stehen.

Die Istanbul-Konvention muss endlich umfassend umgesetzt werden – nicht nur auf dem Papier, sondern mit konkreten Strukturen, ausreichender Finanzierung und einem politischen Verständnis von Gewaltschutz als öffentliche Aufgabe.
 

2. Intersektionaler Feminismus und Queerpolitik und die Gleichstellung vielfältiger Familienmodelle

Queere Rechte sind Menschenrechte. Gerade in einer Zeit, in der queerfeindliche und antifeministische Positionen wieder offensiver vertreten werden, braucht es eine Linke, die sich klar und ohne Relativierungen an die Seite queerer Menschen stellt.

Ich möchte mich für die gesellschaftliche und rechtliche Gleichstellung queerer Menschen, aller Flinta* Personen und alternativer Familienmodelle einsetzen. Familie ist dort, wo Menschen füreinander Verantwortung übernehmen – unabhängig von Geschlecht, sexueller Orientierung oder davon, ob eine Familie einem traditionellen gesellschaftlichen Bild entspricht.

Intersektionale feministische und queere Politik darf für uns kein Nischenthema sein. Sie gehört in das Zentrum linker Politik, weil es dabei um Gleichheit, Selbstbestimmung, gesellschaftliche Teilhabe und den Schutz grundlegender Menschenrechte geht.


3. Solidarität mit Sexarbeiter*innen

Als dritten Schwerpunkt möchte ich eine linke Sexarbeitspolitik stärken, die diejenigen ernst nimmt, über deren Leben und Arbeit gesprochen wird.

Ich stehe für die Entstigmatisierung und Stärkung selbstbestimmter Sexarbeit, für Solidarität mit Sexarbeiter*innen und für ihre gesellschaftliche und arbeitsrechtliche Gleichstellung.

Sexarbeiter*innen brauchen keine Politik, die über ihre Köpfe hinweg entscheidet. Sie brauchen Rechte, Schutz, soziale Absicherung und die Möglichkeit, ihre Interessen selbstbestimmt zu vertreten.

Für mich gilt deshalb: Keine Politik über Sexarbeiter*innen ohne Sexarbeiter*innen.

Ausbeutung, Zwang und Menschenhandel müssen konsequent bekämpft werden. Gleichzeitig dürfen diese Verbrechen nicht dazu benutzt werden, selbstbestimmte Sexarbeit pauschal zu stigmatisieren oder die Rechte derjenigen einzuschränken, die dieser Arbeit freiwillig nachgehen. Eine linke Politik muss beides können: Menschen vor Ausbeutung schützen und zugleich ihre Selbstbestimmung verteidigen.

Was ich in den Landesvorstand einbringen möchte

Meine politische Arbeit verbindet unterschiedliche Erfahrungen: als langjährige Betriebsrätin und Gewerkschafterin, als Mutter einer großen Regenbogenfamilie, aus der queeren Vereins- und Communityarbeit und inzwischen auch aus der aktiven Parteiarbeit.

Diese Perspektiven möchte ich stärker miteinander verbinden.

Denn Arbeitskämpfe, Feminismus, queere Emanzipation und der Kampf gegen gesellschaftliche Ausgrenzung gehören für mich zusammen. Eine starke Linke muss dort stehen, wo Menschen um ihre Rechte, ihre Würde und ihre Selbstbestimmung kämpfen – im Betrieb genauso wie im Frauenhaus, im queeren Zentrum, auf dem CSD oder in der politischen Auseinandersetzung um die Rechte von Sexarbeiter*innen.

Ich möchte dazu beitragen, dass Die Linke Rheinland-Pfalz eine konsequent intersektional feministische, solidarische und menschenrechtsorientierte Stimme ist – innerhalb unserer Partei ebenso wie nach außen.

Dabei bringe ich nicht nur meine politischen Überzeugungen mit, sondern auch viele Jahre Erfahrung darin, Interessen zu vertreten, Konflikte auszuhalten, gemeinsam Lösungen zu entwickeln und Verantwortung zu übernehmen.

Deshalb bitte ich euch um euer Vertrauen und eure Stimme für meine Kandidatur als Beisitzerin im Landesvorstand.

Solidarische Grüße

Lena Karch
Otterberg

 

Liebe Genoss*innen,

nach zwei Runden im Landesvorstand, zuletzt als Schriftführerin, möchte ich mich erneut für einen Beisitz im Landesvorstand von Die Linke Rheinland-Pfalz bewerben.

Wir haben in den vergangenen Jahren viel bewegt: Strukturen aufgebaut und gefestigt, Wahlkämpfe gemeistert, Neumitglieder gewonnen und unserem Landesverband nach außen ein präsentes, junges, feministisches und entschlossenes Gesicht gegeben. Darauf können wir gemeinsam stolz sein.

Ich möchte weiter am Puls in Rheinland-Pfalz mitarbeiten. Denn die Geschicke unserer Partei entscheiden sich nicht nur in Berlin und nicht allein in Parlamenten. Die entscheidende Arbeit, um linke Politik stark zu machen, findet an der Basis statt: in den Kreisverbänden, in Betrieben, auf der Straße und gemeinsam mit den Menschen, die von Politik betroffen sind.

Unser Ziel muss eine organisierende Klassenpartei sein: eine Linke, die nicht nur über soziale Probleme spricht, sondern Menschen dabei unterstützt, sich zu organisieren und gemeinsam für ihre Interessen zu kämpfen. Genau darin liegt unsere Stärke: in der Gegenwehr.

Ich möchte deshalb mein Mandat als Bundestagsabgeordnete eng mit meiner Arbeit im Landesverband verbinden. Gerade weil es in dieser Wahlperiode keine Landesgruppe Rheinland-Pfalz im Bundestag gibt, sehe ich hier eine besondere Verantwortung: Ich möchte die Brücke zwischen unserer Basis in RLP und der Arbeit in Berlin weiterhin aktiv gestalten, kurze Wege nutzen und dafür sorgen, dass die Themen und Perspektiven unseres Landesverbandes in Berlin gehört werden. Gleichzeitig möchte ich meine Erfahrungen und Möglichkeiten als MdB dort einbringen, wo sie unseren Landesverband stärken. Die bisherige konstruktive Arbeit möchte ich gemeinsam im Landesvorstand weiterentwickeln, Prozesse kritisch hinterfragen und aus Fehlern lernen.

Politisch stehe ich unverändert für eine solidarische Gesundheitsversorgung, gegen die zunehmende Militarisierung unserer Gesellschaft und ihre Auswirkungen bis hinein in die Arbeitswelt. Als Sozialistin bin ich Gewerkschafterin. Das Bewusstsein dafür, dass wir als Arbeiter*innen gemeinsam Gegenmacht entwickeln können, müssen wir wieder stärker erlernen.

Ich bekomme jede Woche Nachrichten von Beschäftigten aus unserem Landesverband aus Pflege, Erziehung, Einzelhandel, Industrie, Logistik und vielen anderen Bereichen. Sie schreiben mir nicht, dass sie nicht arbeiten wollen. Sie schreiben, dass sie nicht mehr können. Überstunden, Personalmangel und die Unvereinbarkeit von Arbeit, Familie und Sorgearbeit sind Alltag.

Das ist auch eine feministische Frage: Wenn sich der Sozialstaat zurückzieht, verschwindet Sorgearbeit nicht. Sie wird privatisiert – und landet zumeist wieder bei den Frauen.

Die Regierung nennen es Eigenverantwortung. Wir nennen es die Privatisierung von Krankheit, Risiko und Sorgearbeit.

Gesundheit beginnt mit einem sicheren Arbeitsplatz, einem Lohn, der zum Leben reicht, Zeit für Familie und Erholung und einer bezahlbaren Wohnung. Dafür kämpfen wir: für mehr Personal, gute Löhne, Tarifbindung, planbare Arbeitszeiten, sichere Beschäftigung, starke Mitbestimmung und einen Sozialstaat, der schützt, statt zu kontrollieren. 

Wir Linke wissen, wovon wir sprechen, weil wir den Beschäftigten zuhören, mit ihnen vor Werkstoren stehen, in Krankenhäusern, Kitas und Betrieben – und weil viele von uns selbst aus dieser Arbeitswelt kommen.

Nicht die Beschäftigten sind das Problem. Die Verhältnisse sind das Problem. Und Verhältnisse kann man verändern.

Lasst uns in Rheinland-Pfalz weiter zusammenwachsen, unsere Strukturen verteidigen und ausbauen und gemeinsam Gegenmacht organisieren.

Dafür möchte ich in meiner dritten Runde im Landesvorstand als Beisitzerin mit Verantwortung übernehmen.

Für eine starke Linke in Rheinland-Pfalz. Für eine organisierende Klassenpartei. Für soziale Gerechtigkeit, gelebte Solidarität und eine sichere Daseinsvorsorge. 

Ich freue mich über eure Unterstützung.

Solidarische Grüße
Julia-C. Stange

Beisitzer*in, gemischte Liste

Liebe Genoss*innen,

hiermit bewerbe ich mich erneut auf das Amt als Beisitzer im Landesvorstand der Linken Rheinland-Pfalz. In den vergangenen zwei Jahren war unsere Partei von dem vielleicht größten Wandel ihrer Geschichte geprägt. Als frisch gewählter Landesvorstand mussten wir fast unmittelbar einen Bundestagswahlkampf aus dem Boden stampfen. Als Direkt- und Listenkandidat habe ich damals mein Bestes gegeben, um unsere Partei ganz unmittelbar nach Außen zu vertreten und ich bin bis heute stolz darauf, dass ich ein Teil des Wiederaufstiegs unserer Partei sein durfte.

Ein Teil von vielen. Vor allem die zahlreichen Neumitglieder um die Bundestagswahl haben dieser Partei wieder Leben eingehaucht, die viele schon totgesagt hatten. Die größte Stärke sozialistischer Bewegungen war stets ihre Stärke in der Masse. Noch nie in der deutschen Geschichte hat eine Partei in so kurzer Zeit so viele neue Mitglieder gewonnen. Doch das stellt uns auch vor Herausforderungen. Die Bundestagswahl und der praktisch nahtlos anschließende Landtagswahlkampf haben dazu geführt, dass wir vieles nicht auffangen konnten. Ich möchte die kommenden zwei Jahren dafür nutzen, die Partei zugänglicher zu machen und Barrieren abzubauen. Dafür möchte ich mich vor allem für Bildungsveranstaltungen, praktischer wie theoretischer Natur, ausbauen, die sich eng an den Bedarfen in unserer Mitgliedschaft orientieren, sowie mehr Möglichkeiten der Begegnung und des Austauschs, auch zwischen Kreisverbänden schaffen.

Weiter möchte ich die antimilitaristischen Positionen in unserem weiter stärken. Mit der Air Base Ramstein und der Stationierung von Atomwaffen in Büchel ist das für uns ein Thema wie für keinen anderen Landesverband. Die Schließung der aller US-Militärstandorte muss in Rheinland-Pfalz auf die politische Agenda. Hierfür möchte ich eine Kampagne in Gang bringen, welche eng mit den Menschen vor Ort zusammenarbeitet und an deren Ende ein Konzept zur sozial verträglichen Konversion steht.

Zudem möchte ich mein Amt als Mitglied im Bundesvorstand unserer Partei auch dazu nutzen, eine direkte Schnittstelle zwischen Bundespolitik und unserer Arbeit vor Ort zu sein. Als kleinerer Landesverband werden wir in den Überlegungen auf der Bundesebene schneller mal übersehen und dem möchte ich aktiv entgegen wirken.

Ich möchte mich weitere zwei Jahre in unserem Landesverband einbringen und hoffe dafür erneut auf euer Vertrauen!

Liebe Genoss*innen,

wir leben in einer interessanten Zeit und das ist, bekanntermaßen, laut Hannah Arendt ein Fluch. Recht hat sie. Die Welt brennt, wortwörtlich. Während ich diese Worte schreibe riecht es in ganz Trier nach Rauch.

Dass wir den Klimawandel innerhalb eines Systems, das auf Ausbeutung des Planeten und aller Lebewesen angewiesen ist, nicht effektiv sondern nur symbolisch bekämpfen können, muss ich euch nicht erzählen, auch wenn ich das jetzt trotzdem getan habe. Dass dieses System ebenso wenig Interesse daran hat, jede Form der gesellschaftlichen Unterdrückung abzubauen, wissen wir ebenfalls. Auch, dass eine jede Solidaritätsbekundung aus den Mündern diverser Politiker*innen nur hohle Phrasen sind, die sie hervorpressen um wenigstens einen menschlichen Schein über ihre Versuche, ihre brökelnden Machtpositionen aufrechzuerhalten, legen zu können. 

Der beste Tag, sich gegen das alles zu organisieren, wäre gestern gewesen. Der nächstbeste Tag ist heute. Und genau deswegen kandidiere ich erneut als Beisitz für den Landesvorstand und hoffe auf euer Vertrauen. 

In den vergangenen Jahren habe ich viel über politisches Organizing und die bestehenden Verhältnisse dazugelernt und ich gedenke, mein erlangtes Wissen durch konsequente Anwendung noch weiter zu vertiefen. Denn es ist wichtig, dass wir wissen, wie dieses System funktioniert und wem es von Vorteil ist und wer dafür ausgebeutet wird. Allerdings dürfen wir darüber nicht die Ebene des Tuns vernachlässigen. Anders gesagt: Den Käfig der Arbeitenden im Detail beschreiben zu können wird nicht seine Tür öffnen. Aber es gibt uns wertvolle Anhaltspunkte für dieses Vorhaben. Es gibt uns Hoffnung, dass die Tür nicht in alle Ewigkeit geschlossen bleiben wird. 

Dafür würde ich gerne meine Fähigkeiten als Kultur- und Medienpädagogin sowie Soziologin zur Verfügung stellen und möglichst barrierearme Bildungsangebote zusammen mit meinen Genoss*innen im zukünftigen Landesvorstand entwickeln und umsetzen. Wir sind nicht machtlos gegenüber der bestehenden Herrschaftsverhältnisse. Wir können und müssen Macht umverteilen und gänzlich neu denken. Diesem Prozess möchte ich eine Stütze sein. Aufgeben ist bei unserer Bewegung für mich keine Option.

Denn Hoffnung bedeutet nicht, blind daran zu glauben, dass alles gut wird. Hoffnung bedeutet, weiterzumachen trotzalledem. Und ich möchte mit euch weiter die Hoffnung organisieren. In unserem Landesverband, auf der Straße, im Betrieb und sogar im Lesekreis, wenn es denn unbedingt sein muss. 

Mein Name ist Harald Straberg,

ich bin 69 Jahre alt, aber keine Sorge, gegenüber dem Kapitalismus und seinen Auswirkungen kein bisschen Altersmilde.

In der Partei bin ich seit Februar letzten Jahres. Dies war ein langer Prozess um die Frage wo ist der beste Platz, um gegen die bestehenden Verhältnisse anzugehen. 

Was sind die bestehenden Verhältnisse? Zuerst einmal die wahnhafte Aufrüstung und die Pflege eines Feindbildes, der Abbruch aller diplomatischen Bemühungen und die Darstellung der Kriegsvorbereitung als alternativlos.

Durch diese Zeitenwende kommt die Spaltung der Gesellschaft so richtig zum Vorschein, da man die, die Produktionsmittel besitzen, für unantastbar erklärt, werden die Sozialleistungen zusammengestrichen oder um es drastischer zu bezeichnen mit der Kettensäge zerlegt.

Dies wird erst der Anfang sein. Es hört sich wenig an, 5% des Bruttoinlandproduktes für Kriegsausgaben, aber das sind 50 % des Bundeshaushaltes. Da ist bald nur noch Geld für Rüstung und Zinsen da. Ich will hier gar nicht aufzählen wo und was alles gekürzt und gestrichen wird, das wisst ihr alle selbst sehr genau.

Es ist die Aufgabe unserer Partei dagegen den Widerstand zu organisieren. Jeder Kampf, den wir mit Betroffenen gemeinsam führen, gegen hohe Mieten, falschen Heizkosten, um Kitaplätze, aber auch gegen Betriebsstillegungen und Entlassungen oder um die Anerkennung als Kriegsdienst-verweigerIn, bringt ein Stück Erfahrung mit, dass kämpfen sich lohnt und nur mit diesem Gefühl haben wir eine Chance. Wir müssen nach Wegen suchen mehr GenossInnen zu einer aktiven Mitarbeit zu bewegen. Nach dem Motto das Fasia Jansen mal in einem Lied für die Gewerkschaften beschrieben hat: „Zahl nicht nur den Beitrag, trage auch was bei“

Konkret zu mir: ich wohne in Osthofen, Kreisverband Alzey-Worms- Donnersberg. Aktiv bin ich in Stadtverband Worms. Meine Schwerpunkte sind Sozialberatung, Beratung zur Kriegsdienst-verweigerung und kommunale Fragen. Ich bin Vater einer Tochter und Opa von zwei Enkeln, für diese und alle Kinder müssen wir eine friedliche sozialistische Welt aufbauen.

Als unsere Aufgabe sehe ich, zuerst einmal die Hoffnung zu organisieren, den Kampf gegen die Rechten egal in welchem Mäntelchen sie auch gerade auftreten, die Entwicklung linker Politik im ländlichen Raum.

Dabei würde ich gerne auf Landesebene mitarbeiten und mich mit Erfahrungen, die ich gemacht habe und den Erfahrungen, die ich noch machen darf, einbringen. Was mir an der Linken gefällt: Es ist die Vielfältigkeit der Mitglieder, die bunten Ideen und die gemeinsamen Ziele immer gemeinsam nie allein, gegen die Einfältigkeit der Rechten.

Harald Straberg 13.08.2026

Venceremos

Kandidaturen Landesschiedskommission

Liebe Genossinnen und Genossen,

hiermit bewerbe ich mich erneut und damit für eine zweite Amtszeit in der Landesschiedskommission (LSK) der Partei Die Linke Rheinland-Pfalz, deren Vorsitz ich in den vergangenen zwei Jahren innehaben durfte. 

Da ich am Wochenende 26./27. September aufgrund meiner Verpflichtungen als Delegierter zum Bundesparteirat leider nicht persönlich beim Landesparteitag anwesend sein kann, möchte ich mich Euch auf diesem Weg vorstellen.

Für meine erneute Kandidatur nutze ich bewusst dasselbe Foto und dieselbe Aussage wie bereits bei meiner ersten Kandidatur vor zwei Jahren: Das Zitat von Willy Brandt – „Die ganze Politik soll sich zum Teufel scheren, wenn sie nicht den Menschen hilft“ – bringt mein Grundverständnis von Politik und deren Ziel auf den Punkt wie kein anderes; es war und ist seit jeher die Grundlage meines politischen Handelns insgesamt. Politik hat nur dann und kann überhaupt nur dann eine Berechtigung haben, wenn sie den Menschen hilft– und zwar allen Menschen und nicht nur den Reichen und Mächtigen. 

Aus diesem Grund liegt ein Schwerpunkt meiner politischen Arbeit bei „Die Linke hilft“, deren Angebot kostenloser Sozialsprechstunden ich bereits im Kreisverband Koblenz/Rhein-Lahn mit aufgebaut habe und derzeit in meinem Heimat-Kreisverband Rhein-Hunsrück Nahe Mosel aufbaue, hier kombiniert mit Beratung zur Kriegsdienstverweigerung. 

Ein weiteres wichtiges Anliegen ist mir die Stärkung des ländlichen Raums, weshalb ich vor ca. einem Jahr aus Koblenz in den sehr ländlichen Bezirksverband RHNM gewechselt bin und mich seither dort, genauer gesagt: in unserer neu gegründeten Basisgruppe Mittelrhein, engagiere. Hier steht eindeutig Politik nahe bei den Menschen und deren Problemen im Vordergrund. Politik eben, die den Menschen hilft. Das „große Ziel“ ist hier, 2029 bei den Kommunalwahlen (wieder) den Sprung in möglichst viele Kommunalparlamente zu schaffen, um hier positive Veränderungen anstoßen zu können.

Noch kurz zu meinem Hintergrund und meiner Qualifikation: Ich bin Jurist mit zwei Staatsexamina, war 15 Jahre als Rechtsanwalt tätig und bin heute abhängig beschäftigt im Bereich Personal und Arbeitsrecht. Seit 2018, mit einer halbjährigen Unterbrechung, bin ich Mitglied der Partei Die Linke. Seit 2024 bin ich Mitglied und auch Vorsitzender der Landesschiedskommission, sowie seit 2025 Delegierter zum Bundesparteirat.

Ich bitte Euch heute nicht nur um Euer Vertrauen und Eure Stimme für meine Person, sondern werbe ausdrücklich auch um Eure Stimmen für die Wiederwahl meiner bisherigen Mitstreiterinnen in der LSK, Christel und Sara, die sich heute ebenfalls zur Wiederwahl stellen: Mit ihnen arbeite ich seit der Nachwahl vor ca. einem Jahr sehr vertrauensvoll und effektiv zusammen. Nachdem die LSK zuvor aufgrund zu geringer Mitgliederzahl leider nicht beschlussfähig war, haben wir nach der Nachwahl auf dem vergangenen Landesparteitag in Trier die Arbeit umgehend aufgenommen und eine beachtliche Anzahl an Verfahren bearbeitet und erledigt. Dabei haben wir nicht nur streitige Entscheidungen getroffen, sondern durch eine entsprechende Verfahrensführung auch einvernehmliche und vergleichsweise Regelungen herbeigeführt. Solche Lösungen werden den Interessen der Beteiligten oft gerechter als ein harter Beschluss mit Gewinnern und Verlierern. Wir waren und sind stets darauf bedacht, den Regelungen der Satzung entsprechende, aber auch den Verfahrensbeteiligten soweit als möglich gerecht werdende, Entscheidungen zu treffen. Darüberhinaus verstehen wir uns als Mitglieder der LSK als stets ansprechbare Personen für Satzungs- und Rechtsfragen, um Genossinnen und Genossen, Verbänden und Zusammenschlüssen beratend zur Seite zu stehen. Diese Arbeit möchten wir fortsetzen, und wir möchten auch diese Arbeit innerhalb der Partei so fortsetzen, dass sie den Menschen hilft.

Meine Abwesenheit beim Parteitag ist keinesfalls ein Zeichen von Desinteresse oder gar mangelndem Respekt gegenüber dem höchsten Organ unserer Partei auf Landesebene, sondern schlicht dem Paralleltermin der zweiten Präsenzsitzung des Bundesparteirats in Berlin geschuldet. Ich habe vergangenes Jahr die Aufgabe übernommen, unseren Landesverband dort zu vertreten, und diese Aufgabe nehme ich ernst, ebenso wie die Aufgabe in der Schiedskommission. Bereits bei den letzten Sitzungen des BPR wurden von Seiten unserer nur 2-köpfigen Delegation dort wichtige Punkte angesprochen und angestoßen, die ich bei der Präsenzsitzung im September weiter voranbringen möchte. Ich bitte Euch daher, meine Abwesenheit zu entschuldigen und mich dennoch mit Eurer Stimme zu unterstützen. 

Ich bin jederzeit ansprechbar bzw. erreichbar unter: oliver.gipp@die-linke-rlp.de 

 

Mit solidarischen Grüßen

 

Oliver Gipp

Basisgruppe Mittelrhein im BV Rhein-Hunsrück Nahe Mosel

Kandidaturen Landesfinanzrevisionskommission

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