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Eine Schule für Alle

Erfolg in der Schule, in der Ausbildung und an der Uni hängt in unserem Land ganz besonders stark davon ab, in welche Familien Kinder geboren werden: Gutverdienende Eltern können dem Nachwuchs beste Chancen bieten, weniger Gutbetuchte haben wesentlich schlechtere Chancen. Wer arme Eltern hat, Migrationshintergrund oder länger krank ist, geht in unserem Bildungssystem leicht unter. Nach wie vor werden Kinder viel zu früh auf unterschiedliche Bildungswege verteilt, bleiben Fähigkeiten auf der Strecke, werden Stärken nicht ausreichend gefördert, Schwächen nicht kindgerecht angegangen. Bildungschancen sind in Rheinland-Pfalz auch im Bundesvergleich extrem ungerecht verteilt, viel zu viele Jugendliche verlassen die Schule ohne Abschluss. 

Mehr Geld für den Bildungsbereich!

Für alle Bereiche, von der Kita bis zur Uni, von der Schule bis zur dualen Ausbildung – wir werden mehr Geld investieren. Denn Bildung wird in Rheinland-Pfalz nicht ausreichend finanziert: das fängt bei den Gebäuden an und geht mit der Ausstattung und den Lehrkräften weiter. Unser Land steht im Vergleich der Bundesländer bei den Bildungsausgaben pro Kopf auf einem der letzten Plätze. Auch deswegen verlassen immer mehr Schulabgänger*innen Rheinland-Pfalz, wenn sie eine Universitätsausbildung anstreben. Und unsere Handwerks- und Dienstleistungsbetriebe suchen händeringend nach Auszubildenden. Einer der Gründe dafür ist, dass junge Menschen in der Schule nicht das Handwerkszeug für eine Ausbildung vermittelt bekommen. 

Inklusion ist unserem Bundesland, obwohl seit drei Jahren gesetzliche Verpflichtung, immer noch mehr Anspruch als Wirklichkeit: die Schwerpunktschulen müssen nach wie vor mit viel zu wenig Fachpersonal auskommen. Und gerade weil das Einkommen der Eltern viel zu starken Einfluss auf die Bildungschancen von Kindern hat, wollen wir Lern- und Lehrmittelfreiheit: Bücher, Arbeitshefte, Lernmaterialien, die notwendige digitale Ausstattung und das Schulessen müssen kostenlos sein. Unser Konzept ist deswegen, längeres gemeinsames Lernen, mindestens bis zur 10. Klasse. Wir werden schnellstmöglich alle Bildungseinrichtungen mit leistungsfähigen Internetanschlüssen ausstatten und die schulinterne Infrastruktur und die notwendige Software anschaffen und pflegen. Und nicht zuletzt wollen wir, dass Bildung dem ganzen Menschen nutzt und nicht nur als berufsvorbereitende Maßnahme betrachtet wird: Wir wollen, dass junge Menschen selbständige, selbstbewusste und sozial kompetente Mitgliedern unserer Gesellschaft werden, die demokratische Entscheidungsfindung aus Überzeugung vertreten und deshalb totalitären und rassistischen
Ideen entschlossen entgegentreten. 

Eine Schule für Alle

Kurzstatement von Kim Brinkmann

Ausschnitt Wahlkampfspot