Landtagswahl 2026
Kandidat*innen, Themen und Programm
Die Hoffnung organisieren
Unser Werbespot für die Landtagswahl am 22. März 2026
Bezahlbare Mieten und flächendeckende Gesundheitsversorgung sind Schwerpunkte
Neujahrsempfang / Kampagnenpräsentation
Im Rahmen des Neujahrsempfangs hat Die Linke in den Räumlichkeiten der neuen Landesgeschäftsstelle in Mainz am Donnerstag Abend die Kampagne zur Landtagswahl enthüllt.
„Wir sorgen dafür dass das Leben in Rheinland-Pfalz endlich wieder leistbar und der Alltag einfacher wird. Es sind die alltäglichen Sorgen, die wir immer wieder hören. Sechs Monate auf einen Facharzttermin warten oder so viel Miete zahlen, dass kaum noch was zum Leben bleibt. Da setzen wir an, eine gerechte Zukunft fällt uns nicht in den Schoss, die müssen wir gemeinsam organisieren.“ so fasst Rebecca Ruppert den Grundgedanken der Wahlkampagne zusammen. „Bei unseren Haustürgesprächen hören wir immer wieder, dass die Leute genervt sind von Politik, die nur Sündenböcke sucht, es besteht ein großer Wunsch nach einer gemeinsamen Richtung für ein gutes Leben für uns alle in Rheinland-Pfalz.“ so Ruppert weiter.
„Die Menschen haben einfach die Nase voll von einer Bundesregierung die so weit weg ist von dem Alltag der Menschen und alle als faul darstellt, statt sich mal um die echten Probleme im Land zu kümmern. Wir gehen die hohen Mieten und die langen Wartezeiten und Wege in der Gesundheitsversorgung an.“
„Außerdem stehen wir bedingungslos für ein gutes Miteinander im Land ein. Wir werden jeder Partei die Stirn bieten, die Politik gegen Menschen in diesem Land macht, egal ob diese Menschen schon immer oder erst seit kurzem in Rheinland-Pfalz leben.“ so Ruppert abschließend.
Landtagswahlprogramm einstimmig verabschiedet
Am späten Nachmittag haben die 73 Delegierten beim Landesparteitag in Trier das Landtagswahlprogramm einstimmig verabschiedet. Vorangegangen war eine rund dreistündige Antragsdebatte bei bester Stimmung unter den Delegierten und rund 60 Gästen.
„Die Linke macht mit der Debatte und Verabschiedung des Wahlprogramms deutlich, dass sie bereit für den Sprung in den Landtag ist. Wir hören zu, waren bereits an 10.000 Haustüren und kümmern uns um die Probleme der Menschen.“, so Rebecca Ruppert, Landesvorsitzende und Spitzenkandidatin zur Landtagswahl.
„Wir stellen günstige Mieten, eine bessere Gesundheitsversorgung und die Preisentwicklung in den Mittelpunkt.“, so Ruppert weiter. „Alle, die den Laden am Laufen halten, müssen von ihrem Einkommen leben können. Das ist derzeit nicht mehr der Fall. Die Menschen rackern sich ab und am Ende des Monats ist kaum was übrig. Das werden wir im kommenden Landtag ändern!“
Mietwucher.app kommt nach Rheinland-Pfalz.
In Mainz und Ludwigshafen können Menschen ab sofort ihre Mietkosten checken
Steigende Mieten sind auch in Rheinland-Pfalz ein zunehmendes Problem. Die Mietpreisbremse wirkt nicht und die Bundesregierung ist untätig gegen überhöhte Mieten und Wuchermieten. Deshalb hat die Linke Bundestagsfraktion eine App entwickelt, mit der Mieterinnen und Mieter herausfinden können, ob ihre Mieten überhöht oder illegal sind und sie gesenkt werden können. Ab dem 15. Oktober steht diese App auch für zwei Städte in Rheinland-Pfalz zur Verfügung.
„Mieter*innen zahlen jeden Monat mehrere Millionen Euro an überhöhter Miete. Deshalb haben wir unseren Mietenrechner entwickelt und es zeigt sich, dass vor allem die Wohnungskonzerne den Menschen zu tief in die Tasche greifen und sich bereichern. Es bleibt ein Skandal, dass dies nicht verfolgt wird. Nun bieten wir mit unserer App auch in Mainz und Ludwigshafen den Mieter*innen konkrete Unterstützung gegen überhöhte und illegale Mieten an.“ so Caren Lay, mietenpolitische Sprecherin der Bundestagsfraktion.
„Weder Bundes- noch Landesregierung tun etwas gegen die überhöhten Mietpreise. Mietendeckel, sozialer Wohnungsbau und Enteignung von Leerstand sind Mittel, die man nur zu ergreifen braucht. Das ist aber politisch nicht gewollt. Deshalb ist die Einführung der Mietwucher.app in Rheinland-Pfalz so wichtig, da sie die Menschen unterstützt und sie direkt mit ihr Geld sparen können. Den Rest werden wir ab kommendem Jahr im Landtag angehen. Wir werden beim Thema Mietpreise und Wohnen nicht locker lassen!“ so Rebecca Ruppert, Landesvorsitzende und Spitzenkandidatin zur Landtagswahl.
Die Mietwucher.app der Linken Bundestagsfraktion ist bundesweit bereits in 14 Städten verfügbar und wird dort stark nachgefragt. Bis Mitte des Jahres wurden bereits mehr als 135.000 Mietkosten über die App geprüft. Darüber hinaus fordert Die Linke wie auch der Bundesrat eine Reform des Mietwucherparagraphen (§5 WiStG). Die Anwendung sollte erleichtert und die Bußgelder verschärft werden.
Die Linke wählt Landesliste
Besondere Vertreter*innenversammlung in Nassau
Die Besondere Vertreter*innenversammlung wählte in Nassau am 13.9.2025 eine 20-köpfige Landesliste.
Auf Rebecca Ruppert auf Platz 1 folgt auf Platz 2 Nina Bömelburg, Förderschullehrerin aus dem Bezirksverband Vulkan-Eifel-Mosel.
„Armut, Ungleichheit, Ausbeutung, Klimakrise und Krieg. Das sind keine einzelnen Probleme, sondern der Ausdruck desselben ungerechten Systems“ so Bömelburg bei ihrer Kandidatur.
Auf den Weiteren Listenplätzen folgen:
3 – Lena Edel, 29 Jahre
4 – Jerome Frantz, 40 Jahre
5 – Judith Huber, 33 Jahre
6 – Ari Arnold, 19 Jahre
7 – Gülistan Melchior, 41 Jahre
8 – Philipp Lange, 38 Jahre
9 – Lea Schanne, 18 Jahre
10 – Ann-Kathrin Brings, 25 Jahre
11 – Kaspar Daberger
12 – Karl-Hermann Vogel
13 – Anna-Lena Löffler
14 – Ellen Oelkers
15 – Lena Karch
16 – David Aßfalg
17 – Cara Horsch
18 – David Koch
19 – Isabelle Wilson
20 – Alexander Weinert
Ruppert führt Landesliste an
Besondere Vertreter*innenversammlung in Nassau
Bei der Besonderen Vertreter*innenversammlung am 13.9.2025 in Nassau (Lahn) wählten die 96 anwesenden Vertreter*innen Rebecca Ruppert mit 92 Stimmen (96%) auf Listenplatz 1.
„Armut ist kein persönliches Versagen. Armut ist das Ergebnis eines Systems, das dafür sorgt, dass Löhne nicht reichen und Krankenhäuser sich in erster Linie rechnen müssen. In Rheinland-Pfalz ist jede sechste Person armutsgefährdet und unter Alleinerziehenden fast jede Zweite. Oftmals ist Armut mit Scham behaftet. Doch nicht die, die arm sind, sollten sich schämen, sondern die, die dieses System zulassen“ So Ruppert in ihrer Antrittsrede.
„Wir treten an, um die alltäglichen Probleme der Menschen anzugehen und zu verändern. Damit Wohnen bezahlbar wird, Busse wieder fahren und die Gesundheitsversorgung nicht ab- sondern aufgebaut wird. Wir treten an, um mit den Menschen die Hoffnung zu organisieren und diese Missstände zu verändern.“ so Ruppert weiter.
5.000 Haustüren bereits geschafft!
Wir haben Rheinland-Pfalz-weit bereits an 5.000 Haustüren geklingelt!
Warum?
Weil wir Politik für Menschen machen wollen. Politik, die den Alltag der Menschen erleichtert. Wir hören zu und kommen mit unseren Nachbar*innen in Gespräch.
Denn wir wollen gemeinsam mit euch für eine andere Politik kämpfen. Die steigenden Lebenshaltungskosten, die horrenden Mieten, die fehlenden Busse und die schlecht ausgestatteten Schulen – das sind einige der Themen, die euch bewegen und die ihr uns an den Haustüren genannt habt.
Wir machen weiter und hören euch zu. Eure Themen werden zur Grundlage unseres Programms für die Landtagswahl 2026.
Ein großes Dankeschön an alle Genoss*innen, die in ganz Rheinland-Pfalz an die Haustüren gehen. Es ist eure Zeit und euer Engagement - ihr seid großartig!
Du hast Lust bekommen mitzumachen?
Dann melde dich direkt bei deinem Kreisverband oder schreib uns eine Email an: lgs@die-linke-rlp.de
Linke startet Gesprächs-Offensive
40.000 Haustüren sind das Ziel
Am kommenden Wochenende startet der Landesverband seine Gesprächs-Offensive in mehreren Städten und Landkreisen. Dazu erklärt die Landesvorsitzende Rebecca Ruppert:
„Wir wollen wissen, was den Menschen auf der Seele brennt, wo ihre Probleme im Alltag sind und was Politik verändern soll. Das ist das Ziel unserer Gesprächsoffensive, die wir unter anderem in Mainz, Koblenz, Trier und Ludwigshafen am kommenden Wochenende starten und uns längere Zeit begleiten wird.“
„Als Ziel haben wir 40.000 Haustüren. Das sind über 2% der rheinland-pfälzischen Haushalte und für uns ein hoch gestecktes Ziel. Aber ich bin davon überzeugt, dass wir das gemeinsam schaffen können und somit viele thematische Impulse für das Landtagswahlprogramm und den Wahlkampf bekommen.“ so Ruppert weiter.







