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Leiharbeit und prekäre Beschäftigung stoppen!

„Prekäre Beschäftigungsverhältnisse…“

Wie vornehm sich doch der Begriff „Ausbeutung“ umschreiben lässt.

Neue Arbeitsplätze entstehen   auch und leider gerade in Rheinland-Pfalz - fast ausschließlich nur noch als Mini- und Midi-Jobs. Dafür werden reguläre Beschäftigungsverhältnisse in großer Zahl gesplittet. Wo früher eine Arbeitnehmerin oder ein Arbeitnehmer in Vollzeit beschäftigt war, arbeiten heute mehrere Mini-Jobber oder Teilzeitbeschäftigte. Denn damit spart der Arbeitgeber Lohnnebenkosten. Aus guter Arbeit zu anständigen oder wenigstens auskömmlichen Löhnen wird so „prekäre“ Beschäftigung.

Arm trotz Arbeit – darunter leiden auch in Rheinland-Pfalz mehr und mehr Menschen. Rund ein Viertel der Beschäftigten befinden sich derzeit in „atypischer“ Beschäftigung. Das von Bundes- und Landesregierung gepriesene „Jobwunder“ und die gesunkene Arbeitslosenquote verschleiern den Blick auf die Realität: Die Schere zwischen Arm und Reich spreizt sich weiter.

DIE LINKE will gute Arbeit, gute Löhne und gute Renten. Wir fordern: Öffentliche Aufträge dürfen nur an tarifvertraglich gebundene Unternehmen mit existenzsichernden Arbeitsplätzen vergeben werden. Prekärer Beschäftigung, Mini-Jobs und Dauerpraktika erteilen wir eine klare Absage! Zeit- und Leiharbeit ist auf ein Mindestmaß zu beschränken und mit mindestens 110 Prozent über dem jeweiligen Tariflohn zu vergüten. Dies schafft Anreize, Leih- und Zeitarbeit auf saisonale Gegebenheiten und Auftragsspitzen zu beschränken.

Öffentliche geförderte Beschäftigung schafft Perspektiven und verhindert Armut. DIE LINKE fordert 8.000 tarifliche abgesicherte Dauerarbeitsplätze – besonders in strukturschwachen Regionen. Dieser schafft hilft Langzeitarbeitslosen, nutzt uns allen und wird soziale und kulturelle Angebote überhaupt erst wieder möglich machen Ergänzend fordern wir einen Landesentwicklungsplan für eine aktive Arbeitsmarktpolitik, um den Standort Rheinland-Pfalz zu stärken und Arbeitsplätze zu schaffen. Entgegen düsteren Prophezeiungen hat der Mindestlohn bisher nicht zu Entlassungswellen geführt. Im Gegenteil! Aber mittlerweile sind 8,50 Euro viel zu wenig, davon kann niemand auch nur eine Mindesrente erarbeiten.  Wir bleiben deshalb dabei: 10 Euro Mindestlohn, der sich mit dem Zuwachs an Produktivität erhöht und eine Mindestrente von 1050 Euro müssen drin sein! Wer arbeitet, muss davon leben können und wer gearbeitet hat, soll eine auskömmliche Rente oberhalb der Mindestsicherung bekommen.

Sozial muss drin sein! Am 13. März DIE LINKE in den Landtag.

 

DIE LINKE fordert:

-          Existenzsichernde Arbeitsplätze statt prekäre Jobs

-          Leih- und Zeitarbeit von der Regel zur Ausnahme machen

-          8.000 Stellen durch öffentliche Beschäftigung

-          Mindestlohn erhöhen – Jetzt!

-          Solidarische Mindestrente von 1.050 Euro