Wie die Militarisierung im Gesundheitswesen voranschreitet - und was das mit unserem Sozialsystem anrichtet.
Fachgespräch mit Julia-C. Stange, MdB der Fraktion Die Linke, und Vertreter*innen des vdää, IPPNW und ver.di.
Während Pflegekräfte bis an ihre Belastungsgrenze schuften, Krankenhäuser privatisiert oder geschlossen werden und sich die medizinische Versorgung deutschlandweit verschlechtert, soll das Gesundheitswesen gleichzeitig auf den „Ernstfall“ vorbereitet werden. Kliniken sollen kriegstauglich werden, zum Leidwesen von Beschäftigten und der zivilen Bevölkerung. Für Aufrüstung ist immer mehr Geld da, fehlt gleichzeitig aber für Pflege, Prävention und eine solidarische Gesundheitsversorgung.
Unser Gesundheitssystem braucht Investitionen, keine Kriegsszenarien!
Gemeinsam mit Vertreter*innen von IPPNW, vdää und ver.di wollen wir darüber diskutieren, was Militarisierung im Gesundheitswesen für die Beschäftigten und die Bevölkerung bedeutet. Welche Interessen dahinterstehen und wie wir uns für ein solidarisches, bedarfsgerechtes Gesundheitswesen einsetzen können. Ein Gesundheitssystem, dass sich an den Bedürfnissen der Menschen orientiert und nicht an militärischen
Szenarien.
Anmeldung bis zum 20. August erforderlich unter:
julia-christina.stange.wk@bundestag.de
