Zum tödlichen Angriff auf einen Zugbegleiter in Rheinland-Pfalz
„Dieser Vorfall ist kein isoliertes Ereignis. Er steht im Zusammenhang mit wachsender sozialer Spaltung, Existenzängsten und dem Verlust von Vertrauen in gesellschaftliche Strukturen. Wenn Menschen sich abgehängt fühlen, wenn soziale Sicherheit bröckelt und Konflikte individualisiert werden, entlädt sich das zu oft gegen diejenigen, die am wenigsten dafür können.“, so Rebecca Ruppert, Landesvorsitzende Die Linke Rheinland-Pfalz.
Zum tödlichen Angriff auf einen Zugbegleiter in Rheinland-Pfalz
Mit großer Bestürzung und tiefer Trauer haben wir vom Tod eines Zugbegleiters erfahren, der nach einem Angriff im Regionalexpress seinen Verletzungen erlegen ist. Unsere Gedanken sind bei den Angehörigen, Freund*innen und Kolleg*innen des Verstorbenen. Ihnen gilt unser aufrichtiges Mitgefühl.
Dieser brutale Angriff erschüttert uns alle. Er zeigt auf tragische Weise, wie sehr sich Gewalt, Aggression und Verrohung in unseren Alltag hineingeschlichen haben, auch dort, wo Menschen einfach ihre Arbeit tun und für das Funktionieren unserer Gesellschaft sorgen.
„Als Bundestagsabgeordnete der Linken für Rheinland-Pfalz teile ich die Einschätzung der Gewerkschaften: Beschäftigte im öffentlichen Dienst und im Verkehrsbereich dürfen nicht länger die Leidtragenden gesellschaftlicher Spannungen sein.“, erklärt Julia-C. Stange, Bundestagsabgeordnete der Fraktion Die Linke.
„Dieser Vorfall ist kein isoliertes Ereignis. Er steht im Zusammenhang mit wachsender sozialer Spaltung, Existenzängsten und dem Verlust von Vertrauen in gesellschaftliche Strukturen. Wenn Menschen sich abgehängt fühlen, wenn soziale Sicherheit bröckelt und Konflikte individualisiert werden, entlädt sich das zu oft gegen diejenigen, die am wenigsten dafür können.“, so Rebecca Ruppert, Landesvorsitzende Die Linke Rheinland-Pfalz.
Es ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe, soziale Gerechtigkeit zu stärken, Armut und Ausgrenzung zu bekämpfen und wieder mehr Solidarität und gegenseitigen Respekt zu fördern. Wir brauchen nicht nur Sicherheitskonzepte, sondern vor allem eine Politik, die Zusammenhalt schafft und Vertrauen zurückgewinnt.
Gewalt darf niemals als „normal“ hingenommen werden. Der Schutz von Beschäftigten im öffentlichen Raum, gute Arbeitsbedingungen und eine Politik gegen soziale Spaltung sind untrennbar miteinander verbunden. Nur so können wir verhindern, dass sich solche furchtbaren Taten wiederholen.

