„Wir lassen die Menschen in Budapest nicht alleine!“ Die Linke Rheinland-Pfalz vor Ort auf der CSD-Pride
" (...) Wir laufen gemeinsam mit den ungarischen Queeres auf der CSD-Pride in Budapest - trotz des Verbots. Es ist wieder die Zeit: Stonewall is a Riot. Hoch die queere internationale Solidarität!“, Oliver Antpöhler-Zwiernik.
Zur verbotenen CSD-Pride in Budapest am Samstag, den 28.06.2025, haben sich bereits zahlreiche Politiker*innen angekündigt, um sich mit der ungarischen queeren Community solidarisch zu zeigen. Auch Oliver Antpöhler-Zwiernik, Mitglied des Landesvorstandes Die Linke Rheinland-Pfalz und Fraktionsvorsitzender der Fraktion Die Linke-PARTEI im Koblenzer Stadtrat, wird an der Pride teilnehmen:
„Queere Rechte sind Menschenrechte. Wir müssen uns vehement gegen Viktor Orbán und seine rechte Regierung widersetzen, die queeres Leben kriminalisiert. Wer die Sichtbarkeit vielfältiger Identität verbietet, setzt bewusst queere Menschen der Gefahr von Gewalt aus. Deshalb lassen wir die Menschen in Budapest nicht alleine!“, so Oliver Antpöhler-Zwiernik.
Queerfeindliche Straftaten nehmen bundesweit und auch in Rheinland-Pfalz zu. Queerfeindlichkeit wird vor allem von rechten Gruppierungen verbreitet und gegen eine vielfältige und offene Gesellschaft gesetzt. So hatte beispielsweise der AfD-Landtagsabgeordnete Joachim Paul als Gegenbewegung zum Pride Month eine Auftaktveranstaltung mit dem Titel „Stolzmonat“ im Koblenzer Stadtteil Stolzenfels versucht zu organisieren. Doch die Einwohner*innen wehrten sich erfolgreich gemeinsam mit einem großen zivilgesellschaftlichen Bündnis und konnten einen öffentlichkeitswirksamen Protest veranstalten.
„Rechte Angriffe dieser Art werden weiter zunehmen und die Gewalt an queeren Menschen erhöhen, wenn wir uns nicht wehren und uns über die Landesgrenzen hinweg solidarisieren. Wir laufen gemeinsam mit den ungarischen Queers auf der CSD-Pride in Budapest - trotz des Verbots. Es ist wieder die Zeit: Stonewall is a Riot. Hoch die queere internationale Solidarität!“

