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Wald und Tiere müssen Munitionslager weichen

Jens Schwaab

„Das kann doch nur ein schlechter Scherz sein. In Zeiten von Klimawandel, Lebensraum-Rückgang für allerlei Wildtiere und Wildvögel wird am Rande eines Naturschutzgebietes Krieg gespielt und 75 Fußballfelder einfach so platt gemacht.“ so Jens Schwaab, Sprecher für Abrüstung im Landesvorstand.

Die Bundeswehr plant einen alten Munitionsstandort wieder zu beleben und will dafür 50 Hektar Bäume und Sträucher am Donnersberg roden. Als Ausgleich sollen 90 Vogelkästen aufgehängt werden.

„Das kann doch nur ein schlechter Scherz sein. In Zeiten von Klimawandel, Lebensraum-Rückgang für allerlei Wildtiere und Wildvögel wird am Rande eines Naturschutzgebietes Krieg gespielt und 75 Fußballfelder einfach so platt gemacht.“ so Jens Schwaab, Sprecher für Abrüstung im Landesvorstand.

„Das seit 16 Jahren verwaiste Areal ist ein wichtiger und ökologisch wertvoller Rückzugsort für Flora und Fauna geworden. Wir wollen, dass die Pläne der Bundeswehr zurück in die Mottenkiste kommen und das Areal an das Naturschutzgebiet des Donnersbergs angegliedert wird. Das würde Mensch und Natur viel mehr bringen, als die Lagerung von mehr Waffen und Kriegsgerät in Rheinland-Pfalz.“ so Schwaab weiter.

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