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Mit den Sozialprotesten im Rückenwind und klarer Haltung gegen Militarisierung Huber und Ruppert zum Landesvorsitz in Rheinland-Pfalz gewählt

v.l.n.r. Lin Lindner, Diana Jashari, Julia-C. Stange, Judith Huber, Jens Schwaab (hinten), Ari Arnold, Rebecca Ruppert, Tom Ebertz, Sina Simsek

Ihren Anspruch als neue Führungsspitze fassen die beiden Vorsitzenden so zusammen: „Gemeinsam mit unseren engagierten Mitgliedern setzen wir uns in Rheinland-Pfalz für eine Politik ein, die sich an den Bedürfnissen der Menschen orientiert statt an den Profiten der Konzerne. Wir werden die Landesregierung kritisch begleiten und vor allem die Stimme der Bevölkerung sein, die sich für eine friedlichere und sozialere Welt einsetzt.“

Die Linke Rheinland-Pfalz hat am 27. September auf ihrem Parteitag in Ludwigshafen einen neuen Landesvorstand und weitere Gremien gewählt. Judith Huber (mit 74,5 %) aus der Vorderpfalz und Rebecca Ruppert (mit 79,6 %) aus dem Landkreis Mainz-Bingen sind mit großer Mehrheit als Vorsitzende gewählt worden und bilden die erste weibliche Doppelspitze. Ruppert hat bereits seit zwei Jahren den Landesverband angeführt, Huber war ebenfalls als Beisitzerin Teil des bisherigen Landesvorstandes. Der Anteil der weiblichen Mitglieder der rheinland-pfälzischen Linken steigt kontinuierlich an (aktuell 44 %), dies spiegelt sich nun auch in der Doppelspitze wider. Insgesamt hat der neue neun-köpfige Vorstand eine hohe Zustimmung erhalten. 

Der neue Landesvorstand will einen klaren Fokus auf soziale Themen setzen: „Gestern waren wir gemeinsam mit Gewerkschaften und vielen Menschen auf der Straße – denn wir erleben die größten Angriffe auf unseren Sozialstaat seit Langem. Merz und Konsorten verachten alle, die sich jeden Tag krumm machen müssen, um über die Runden zu kommen“, so Judith Huber. ,,Die Preise für Lebensmittel und Benzin müssen runter“, ergänzt Rebecca Ruppert und weiter: ,,Die Regierung kümmert sich nicht um die Alltagsherausforderungen der Menschen, sondern macht nur Politik für ihre reichen Freunde. Gestern auf der Straße, heute auf dem Landesparteitag - wir sind entschlossen: Wir holen uns die Zukunft zurück!“

Auf ihrem Parteitag hat sich die Partei nicht nur dem konsequenten Protest gegen die Kürzungen im Sozialbereich verschrieben, sondern klaren Widerstand gegen die fortschreitende Militarisierung der Gesellschaft gezeigt. ‚Die Reichen wollen Krieg, die Jugend eine Zukunft‘ schallte es beim Grußwort von Luca Herz für die Schulstreiks durch die Konferenzhalle und traf auf große Resonanz bei den 101 Delegierten. 

Ihren Anspruch als neue Führungsspitze fassen die beiden Vorsitzenden so zusammen: „Gemeinsam mit unseren engagierten Mitgliedern setzen wir uns in Rheinland-Pfalz für eine Politik ein, die sich an den Bedürfnissen der Menschen orientiert statt an den Profiten der Konzerne. Wir werden die Landesregierung kritisch begleiten und vor allem die Stimme der Bevölkerung sein, die sich für eine friedlichere und sozialere Welt einsetzt.“ 

Der vollständige neugewählte Landesvorstand setzt sich wie folgt zusammen:

Vorsitz: Judith Huber: 74,5 % der Stimmen

Vorsitz: Rebecca Ruppert: 79,6 % der Stimmen

Schatzmeister: Tom Ebertz: 80,8 % der Stimmen

Schriftführer: Ari Arnold: 83,8 % der Stimmen

Jugendpolitische Sprecherin: Sena Simsek: 94,6 % der Stimmen

Beisitzer*innen:

Diana Jashari: 83,3 % der Stimmen

Julia-C. Stange: 66,7 % der Stimmen

Jens Schwaab: 61,7 % der Stimmen

Lin Lindner: 83,5 % der Stimmen

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