Kaiserstraße lebenswert – dazu braucht es alle! Linksfraktion bringt Antrag für einen „Ratschlag Kaiserstraße“ auf den Weg

Carmen Mauerer

 

Drogenhandel, Beschimpfungen, Bedrohungen – ein Teil der Anwohnenden an der Kaiserstraße fühlt sich allein gelassen, verunsichert, will weg.

Sie haben sich an die Stadt und die Öffentlichkeit gewandt, um Gehör zu finden und sie möchten, dass sich rasch etwas zum Besseren wendet. Die Stadt hat reagiert mit dem Einsatz von Streetworkern und ordnungspolitischen Maßnahmen. Erfolge brauchen ihre Zeit.

„Auch wir sehen, dass die Situation sehr angespannt ist und können den großen Unmut nachvollziehen!“, sagt Carmen Mauerer, Co-Vorsitzende und sozialpolitische Sprecherin der Linksfraktion. „Die Sachlage aber ist sehr komplex! Uns erreichen auch Mails, in denen eher vom Verkehrslärm als Belastung gesprochen und gefragt wird, inwiefern die unattraktive Gestaltung der Grünanlage Teil des Problems sein könnte.“ Nur an einer Verdrängung der Personengruppen, die für Unruhe und Unmut sorgen, könne der Stadt nicht gelegen sein, weil dies nur eine Verschiebung der Probleme darstelle. Und jede Maßnahme, die nun eingeleitet wurde, brauche Zeit um zu wirken.

„Es ist Geduld gefragt und es braucht kluge Ideen! Wir denken, dass es gut wäre, Stadt, Anwohnende, Gewerbetreibende, soziale Einrichtungen und auch verkehrspolitische Verbände an einen Tisch zu bringen. Wir setzen auf das, was andere „Schwarmintelligenz“ nennen. Aus Problemanalyse und dem Wunsch nach Veränderung entstehen häufig die besten Ideen!“

Die Linksfraktion hat die anderen demokratischen Fraktionen dazu eingeladen, den Antrag gemeinsam in die Stadtratssitzung am 3.9.2025 einzubringen und wartet nun auf Reaktionen.