Junge Menschen geben die Hälfte ihres Einkommens für Wohnen aus. Wohnen macht arm – besonders, wenn du jung bist!
„Die soziale Ungleichheit wird damit weiter befördert und Bildung zu einem Privileg. Um das zu verhindern, kämpfen wir für Mietendeckel, eine bessere Ausstattung von Studierendenwerken sowie Investitionen in den sozialen Wohnungsbau.“ Rebecca Ruppert, Landesvorsitzende Die Linke RLP.
Die Hälfte des Haushaltseinkommens geht bei Studierenden (54 %) und Auszubildende (42 %) alleine für die Wohnkosten drauf! Dies zeigen Ergebnisse einer aktuellen Erhebung des Statistischen Bundesamtes. Verbunden mit dem niedrigen Einkommen ist diese Gruppe besonders von Armut bedroht – und das in einer Lebensphase, in der die Weichen für die eigene Zukunft gestellt werden.
„Während in Rheinland-Pfalz in Städten wie Zweibrücken (+15,9 %), Pirmasens (+13,4 %) und Kaiserslautern (+12,6 %) die Mieten im Bundesvergleich einen Höchststand erreichen, sorgt die Landespolitik für den Abbau von Sozialwohnungen. Das trifft vor allem Studierende und Auszubildende, für die Wohnen zur Armutsgefährdung wird“, so Rebecca Ruppert, Landesvorsitzende.
Erschreckend ist zudem der Trend, dass immer mehr Studierende ihre Einkünfte aus eigener Erwerbsarbeit (41 %) beziehen müssen. Verbunden mit den hohen Wohnkosten bleibt somit der Zugang zur Hochschule insbesondere Jugendlichen aus einkommensschwachen Haushalten verwehrt.
„Die soziale Ungleichheit wird damit weiter befördert und Bildung zu einem Privileg. Um das zu verhindern, kämpfen wir für Mietendeckel, eine bessere Ausstattung von Studierendenwerken sowie Investitionen in den sozialen Wohnungsbau.“ so Ruppert weiter.

