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Für eine Welt ohne Atomwaffen 80. Jahrestag der Atombombenabwürfe auf Hiroshima und Nagasaki

Jens Schwaab

„Mit den Atomwaffen in Büchel wird Rheinland-Pfalz im Kriegsfall zur gefährlichsten Region in Deutschland. Die Opfer der Atombombenabwürfe mahnen uns, für eine Welt ohne Atomwaffen einzutreten!“, so Jens Schwaab.

Am Morgen des 6. August 1945 warfen die USA eine Atombombe auf die japanische Stadt Hiroshima ab, drei Tage später folgte ein weiterer Abwurf auf Nagasaki. In beiden Städten kamen jeweils etwa 100.000 Menschen – überwiegend Zivilist*innen – sofort ums Leben. Unzählige weitere starben in den folgenden Jahren an den Spätfolgen der radioaktiven Strahlung.

„Am 80. Jahrestag möchten wir der Opfer dieses Verbrechens gedenken. Er ist uns eine Mahnung für die unterschiedslos zerstörerische Kraft von Atomwaffen“, erklärt Jens Schwaab, Sprecher für Frieden & Abrüstung der Linken Rheinland-Pfalz. „Mit den Atomwaffen in Büchel wird Rheinland-Pfalz im Kriegsfall zur gefährlichsten Region in Deutschland. Die Opfer der Atombombenabwürfe mahnen uns, für eine Welt ohne Atomwaffen einzutreten!“, so Schwaab weiter.

Wir fordern daher unmissverständlich:

  • Den sofortigen Abzug aller US-Atomwaffen vom Bundeswehrstützpunkt in Büchel.
  • Die Beendigung der nuklearen Teilhabe Deutschlands.
  • Eine klare Positionierung der Bundesregierung für den Beitritt Deutschlands zum UN-Atomwaffenverbotsvertrag (AVV).
  • Ein Ende der Aufrüstung und stattdessen Investitionen in zivile Konfliktlösungen, Abrüstung und internationale Kooperation.

Gerade angesichts aktueller geopolitischer Spannungen und nuklearer Drohkulissen ist es unerlässlich, ein deutliches Zeichen für Frieden und Abrüstung zu setzen. Der 80. Jahrestag der Atombombenabwürfe ist nicht nur ein Tag des Gedenkens, sondern auch ein Aufruf zum Handeln – für eine atomwaffenfreie Welt.

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