Bildungsministerium stellt Probleme fest, ohne Lösungen anzubieten.
Das IQB hat in seiner aktuellen Bildungsstudie vor allem Defizite in den Bereichen Mathematik und Naturwissenschaften festgestellt. Bundesweit sieht es in diesen Fächern nicht gut aus – in Rheinland-Pfalz verfehlt ein Drittel der Schüler*innen die Mindeststandards.
„Die Reaktion des Bildungsministeriums ist wirklich enttäuschend. Man sieht, dass immer mehr Kinder unter dem wachsenden Leistungsdruck leiden – und trotzdem wird einfach weitergemacht wie bisher. Dabei wissen wir längst, dass ständiger Druck Lernen nicht fördert, sondern blockiert. Statt endlich ein System zu schaffen, dass Kinder wirklich unterstützt, wird auf Programme verwiesen, die vielleicht irgendwann etwas bringen. So darf es nicht weitergehen!“, so Nina Bömelburg, Förderschullehrerin und Listenplatz 2 zur Landtagswahl.
„Es reicht schlicht nicht aus, Probleme nur festzustellen. Wenn selbst das Ministerium zugibt, dass der Bildungserfolg stark vom Geldbeutel der Eltern abhängt, läuft etwas grundsätzlich schief in unserem Bundesland. Kinder sollen nicht unter Druck funktionieren müssen, sondern die Chance bekommen, in Ruhe zu lernen und sich zu entfalten. Dafür brauchen wir kleinere Klassen und endlich ein Schulsystem, das niemanden aussortiert, sondern alle mitnimmt.“, so Nina Bömelburg weiter.

