Wahlprogramm

zur Landtagswahl 2026

Die Hoffnung organisieren

Einleitung zum Wahlprogramm

Langsam reicht‘s!
Zeit, die Hoffnung zu organisieren!
Mach mit!

Der Alltag wird für viele von uns immer anstrengender. Auf der Arbeit wird erwartet, dass wir immer mehr in der gleichen Zeit schaffen, Überstunden machen und die ständige Unterbesetzung auf eigene Kosten ausgleichen. Einkaufengehen wird immer teurer. Mit dem Geld, das von der Arbeit (oder BAföG, Sozialleistungen, Rente) bleibt, kann man sich immer weniger leisten. Viele von uns kommen trotz Arbeit nicht oder nur kaum über die Runden.

Wir versuchen unseren Alltag zu schaffen in einem System, das darauf ausgelegt ist, dass eine Person arbeiten geht und die andere sich zuhause um alles kümmert – ohne Bezahlung. Doch um unser Leben überhaupt finanzieren zu können, braucht man in der Regel zwei Vollzeitjobs. Und die ganze unbezahlte Arbeit kommt zusätzlich noch hinzu.

Noch immer wird selbstverständlich davon ausgegangen, dass jemand die unbezahlte Sorgearbeit übernimmt: Kinder betreut, Angehörige pflegt, den Alltag am Laufen hält. 

Gleichzeitig bekommen wir von Politiker*innen erzählt, dass wir uns doch nur mal mehr anstrengen sollten und dass alles, was wir nicht schaffen, unser eigenes Problem sei oder dass migrantische oder arme Menschen daran schuld wären. Aber das ist gelogen.

Wir wissen: Nicht Einzelne sind schuld, sondern ein ungerechtes System, das Profite über Menschen stellt. Deshalb stehen wir zusammen – solidarisch, feministisch, laut.

Wir stehen zusammen, weil wir wissen, dass wir – die Menschen, die dieses Land am Laufen halten – mehr gemeinsam haben, als uns trennt. Wir alle wollen ein gutes Leben: mit gutem Essen, bezahlbarem Wohnraum, Sicherheit, Zeit für uns und die Menschen, die wir lieben.

Wir brauchen öffentliche Strukturen, die unser Leben leichter machen – und Arbeit, die dem Gemeinwohl und einer intakten Natur dient, nicht den Profiten einiger weniger. Darum setzen wir uns im Landtag, aber auch darüber hinaus, dafür ein, dass das Leben für uns alle bezahlbar wird und sich jeder Mensch in Rheinland-Pfalz zuhause fühlen kann. 

Dafür bekommt ihr unser Versprechen:

  • Wir stimmen keinem Gesetz zu, das euren Alltag komplizierter macht.

  • Wir setzen uns dafür ein, dass Vielfalt gefeiert und als Stärke gesehen wird.

  • Wir kämpfen – gemeinsam mit Gewerkschaften und sozialen Bewegungen – für eine 30-Stunden-Woche bei vollem Lohnausgleich, für gerechte Bezahlung, für gleiche Rechte und für ein solidarisches Miteinander.

Unsere Ideen für ein leichteres Leben findest du auf den folgenden Seiten. Echte Verbesserungen können wir aber nur erreichen, wenn wir uns zusammenschließen. Bist du dabei? Dann melde dich bei der Linken Rheinland-Pfalz auf Insta, Tiktok oder per E-Mail. Lass uns gemeinsam die Hoffnung organisieren!

Wahlprogramm nach Themen:

Wahlprogramm ungestaltet

pdf-Download (0,5mb)

Hierfindest du das Wahlprogramm zur Landtagswahl in ungestalteter Form als PDF zum Download.

Hier findest du das Wahlprogramm in Leichter Sprache als PDF zum Download.

Hier findest du das Kurzwahlprogramm als PDF zum Download.

Rebecca Ruppert

Flyer Spitzenkandidatin

Zu unserer Kampagne und unseren Flyern geht's hier lang.

Flyer in verschiedenen Sprachen

Flyer in den Sprachen Englisch, Italienisch, Russisch und Spanisch findest du hier.

Alle Wahlprüfsteine, die wir beantwortet haben, sind hier

Landtagswahlprogramm einstimmig verabschiedet

Am späten Nachmittag haben die 73 Delegierten beim Landesparteitag in Trier das Landtagswahlprogramm einstimmig verabschiedet. Vorangegangen war eine rund dreistündige Antragsdebatte bei bester Stimmung unter den Delegierten und rund 60 Gästen.

„Die Linke macht mit der Debatte und Verabschiedung des Wahlprogramms deutlich, dass sie bereit für den Sprung in den Landtag ist. Wir hören zu, waren bereits an 10.000 Haustüren und kümmern uns um die Probleme der Menschen.“, so Rebecca Ruppert, Landesvorsitzende und Spitzenkandidatin zur Landtagswahl.

„Wir stellen günstige Mieten, eine bessere Gesundheitsversorgung und die Preisentwicklung in den Mittelpunkt.“, so Ruppert weiter. „Alle, die den Laden am Laufen halten, müssen von ihrem Einkommen leben können. Das ist derzeit nicht mehr der Fall. Die Menschen rackern sich ab und am Ende des Monats ist kaum was übrig. Das werden wir im kommenden Landtag ändern!“