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Tobias Christmann

Bewerbung um Listenplatz 8 der Landesliste Landtag

  • Tobias Christmann
  • geb. am 20. August 1998 in Koblenz
  • Kaufmann für Büromanagement
  • Ledig

Politische Ämter

  • 11/2018 – 06/2019  Erster Sprecher Stadtverband Koblenz
  • Seit 05/2019 Stadtratsmitglied und Stv. Fraktionsvorsitzender
  • Seit 05/2019 Mobilitäts- und Baupolitischer Sprecher der Fraktion
  • Seit 05/2019 Aufsichtsrat der Koblenzer Wohnbau GmbH

Nazis raus aus den Parlamenten! Für mich nicht nur eine antifaschistische Parole, sondern ein Lebensmotto. Als Stadtratsmitglied habe ich im November nach den neuesten Enthüllungen um den AfD-MdL Joachim Paul, zusammen mit meinen Fraktionskollegen und zwei Grünen mit Antifa-Symbolen und Nazis raus!-Schildern protestiert (https://bit.ly/384aPsI). Erschütternd ist, dass danach nicht über den Nazi in unserem Stadtrat gesprochen wurde, sondern nur über unsere Antifa-Symbole und deren Verbot durch eine Änderung der GO.

Antifaschismus ist eine demokratische Pflicht! War meine Antwort auf die Frage, warum wir die Aktion durchführten. Mit einem beängstigenden Rechtsruck, auch in der Mitte der Gesellschaft, müssen wir immer weiter für Demokratie und Freiheit kämpfen.

Ebenfalls ein Thema, das mich seit einiger Zeit bewegt ist das Thema Wohnen. In der ganzen Bundesrepublik, auch in Rheinland-Pfalz haben wir meist in den Städten mit einem Mangel an bezahlbarem Wohnraum und auf dem Land mit hohem Leerstand zu kämpfen. Als junger Koblenzer habe ich den angespannten Wohnungsmarkt in einer Großstadt selbst erlebt. Die Maßnahmen der Landesregierung wie z. B. die Kappungsgrenze sind nahezu wirkungslos. Wir brauchen flächendeckend kommunale Wohnungsbaugesellschaften, die mit dem klaren Ziel erschwinglichen Wohnraum zu schaffen nur bis zu z. B 10 € pro m² vermieten dürfen. Die Landesregierung muss das zu ihrem Ziel machen und die Kommunen dabei auch finanziell unterstützen. Für die Ärmsten in der Gesellschaft müssen wir eine 30 % Sozialquote für Privatinvestoren einführen, damit diese Wohnungen nicht nach wenigen Jahren aus der Sozialbindung fallen, fordere ich eine Mindestsozialbindung von 25 Jahren.

In Rheinland-Pfalz gibt es zu wenige Radwege und die bestehenden sind oft eine Gefahr für Radfahrer*innen oder Fußgänger*innen. Die Radinfrastruktur in unseren Städten hat einen alles andere als guten Ruf. Kein Wunder also, dass so wenige Bürger*innen täglich auf das Fahrrad vertrauen. Es braucht zum einen ein Sofortprogramm für die Modernisierung und Instandhaltung der bereits bestehenden Fahrradverkehrswege und Anreize, damit die Leute – vor allem innerstädtisch – wieder verstärkt auf das Fahrrad setzen. Neben dem Ausbau der innerstädtischen Radwege setze ich mich dafür ein, dass auch die Radschnellwege, die vor allem von Fahrradtouristen genutzt werden, modernisiert und ausgebaut werden.

Das sind nur ein paar Punkte die mir sehr am Herzen liegen und die ich in diese Bewerbung mit einfließen lassen wollte. Ich beantworte auch eure Fragen oder besuche euren KV, schreibt mir einfach unter tobias.christmann@die-linke-koblenz.de.

Ich bitte um euer Vertrauen und eure Unterstützung.

 

Mitgliedschaften

  • Ver.di
  • Mehr Demokratie e. V.
  • LobbyControl e. V.
  • Bewegtes Koblenz
  • BUND
  • Schängel*innen gegen Rechts
  • VVN-BdA
  • Förderverein Mahnmal für die Opfer des Nationalsozialismus in Koblenz e. V.