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Jan Große

Bewerbung um Listenplatz 8 der Landesliste Landtag

  • Jan Große
  • 23 Jahre alt
  • Kaiserslautern
  • Student Wirtschaftsingenieurwesen mit Informatik

 

Liebe Freunde,

mein Name ist Jan Große ich bin 23 Jahre alt und studiere Wirtschaftsingenieurwesen mit Informatik an der Technischen Universität Kaiserslautern. Ich bin vor fünf Jahren in Die Linke eingetreten, weil wir passende Antworten im Bereich der Friedenspolitik und sozialen Gerechtigkeit, um aktuelle Probleme unserer Gesellschaft zu lösen.

Über die letzten Jahre bin ich zunehmend unzufrieden über die Politik auf Kommunal-, Landes und Bundesebene geworden. Besonders die Folgen der Finanzkrise 2008 und der daran anschließenden Schuldenkrise, die Tatenlosigkeit beim Cum-Ex-Skandal, die Nato-Außenpolitik, das Verhalten beim Fall Julian Assange, die Snowden Enthüllungen und Vorratsdatenspeicherung. Das sind alles Punkte, bei denen Die Linke andere Wege und Möglichkeiten aufgezeigt hat. Deshalb ist es wichtig, dass Die Linke es in den rheinland-pfälzischen Landtag schafft.

Wie können wir als Linke, den Einzug in den Landtag schaffen? Durch klare Ansprache von Nichtwählern und Nichtwählerinnen. Bei einer repräsentativen Demokratie sind die Wahlen das wichtigste Mitbestimmungsinstrument der Bürgerinnen und Bürger. Bei der letzten Landtagswahl gab es 910.466 Nichtwähler und Nichtwählerinnen, das sind 29,3 Prozent. Diese Menschen gilt es neben den Protestwählern und Protestwählerinnen anzusprechen. Wir müssen ihnen zuhören und dann auch erfolgreiche Politik für sie machen. Wir sollten die politische Debatte und den politischen Diskurs wieder in die in die Mitte der Gesellschaft holen und nicht die Bundeswehr. Dies gilt es mit deutlichen, kleinen und simplen Forderungen, die alle Bürger verstehen zu erreichen. Neben dem klassischen Wahlkampf würde ich auch verstärkt auf verschiedene Social-Media-Kanäle setzen, um die Wähler und Wählerinnen und aktuellen Nichtwähler und Nichtwählerinnen zu erreichen. Ich möchte meine Kernkompetenz im digitalen #Neuland einbringen, um unsere Themen zu den Wählern und Wählerinnen zu bringen. 

 

Um was geht es mir konkret:

Frieden:

Es sollte ausgeschlossen sein, dass im 21. Jahrhundert immer noch Krieg von deutschem Boden ausgeht, unterstützt oder geduldetet wird. Die US-Stützpunkte in RLP sollen alle geschlossen werden. Statt Millionen von Bundesmitteln für Kriegsverbrechen und Mord auszugeben, sollte stattdessen in die lokale Wirtschaft, Schuldlandschaft und Gesundheitsversorgung investiert werden.

Soziales / Entschuldung der Rheinland-Pfälzischen Kommunen:

Die Menschen in Rheinland-Pfalz brauchen bessere Versorgung und Unterstützung, besonders im Alter. Auch sollte der Umgang mit arbeitssuchenden Menschen respektvoller gestaltetet werden. Die Last der Hartz-IV-Sanktionen sollte vermindert werden. Dafür braucht es handlungsfähige Kommunen.

Die rheinland-pfälzischen Kommunen sind extrem hoch verschuldet. Hier muss von Landesebene unterstützt werden, dass die Kommunen in RLP wieder mehr Spielräume für soziale Projekte haben. Auch muss dann der soziale Wohnungsbau gefördert werden, um die Last auf den Menschen weiter zu reduzieren.

Digitalisierung und Datenschutz:

Die Digitalisierung ist ein von Menschen gemachter Prozess der gesteuert und gelenkt werden muss, damit er zum Wohle aller eingesetzt werden kann.

Im internationalen Vergleich ist Deutschland ein Entwicklungsland, was den Breitbandausbau für das Internet angeht. Hier ist meine klare Forderung Zugang für alle Bürgerinnen und Bürger zu schnellem Internet zu einem bezahlbaren Preis zu ermöglichen. Jeder Mensch in RLP sollte Zugang zu einem 1 Gigabit/s schnell Internetanschluss für maximal 20€ im Monat haben. Die Bürgerinnen und Bürger müssen weiterhin noch detaillierter aufgeklärt und sensibilisiert, was den Datenschutz betrifft und über ihre Grundrechte unterrichtet werden.

Auch Rheinland-Pfälzische Unternehmen sollten in Sachen Datenschutz mehr unterstütz werden. Es geht hier in den Zeiten des Plattform Kapitalismus um die persönlichen Daten und die eigene Privatsphäre. In diesem Zuge möchte ich mich auch klar gegen eine Vorratsdatenspeicherung aussprechen.

Über diese Themen könnte ich noch viel mehr schreiben und leidenschaftlich diskutieren.

Umwelt & Mobilität:

Die Thematiken um den funktionierenden Umweltschutz und Energiewende spielen für mich eine zentrale Rolle. Populistische Vorschläge wie E-Autos oder Wasserstoffautos sind für mich zunächst mal keine Lösung. Solange die Energie für diese Fahrzeuge nicht ausschließlich aus erneuerbaren Energien stammt.  Es benötigt eines ganzheitlichen Mobilitäts- und Energiekonzeptes, nutzbar und finanzierbar für alle Bürger und Bürgerinnen. Die großen Energiekonzerne sollten keine Gewinnmaximierung auf Kosten der Bürgerinnen und Bürger betreiben. Ein Vorschlag von mir ist das zur Verfügung stellen von kleinen Solaranalgen für z.B. Balkone einzuführen und auch rechtlich abzusichern. Jeder der sich eine solche Anlage anschafft, könnte seinen eigenen Grundbedarf an Energie mindern. Das gleiche gilt für kleinere private und autarke Windkraftanlagen.

Dann kann man über das Thema alternative Antriebsmodelle für Kraftfahrzeuge diskutieren. Eine Möglichkeit wäre, z.B. mit dem Bau von Wasserstofftankstellen in RLP Tatsachen zu schaffen und den Menschen eine weitere praktikable Alternative beim Fahrzeugkauf zu liefern.

Auch die Forst- und Landwirtschaft ist wichtig für den Umweltschutz. Hier müssen auch kleinere Bauern unterstützt werden. Und ein Ziel sollte es sein den aktuellen Waldbestand zu erhalten und die Humusschicht aufzubauen.

Als Linke müssen wir alles daransetzen, um in den Landtag einzuziehen. Ich werde alles tun, dass die Linke vor allem im digitalen Bereich gut aufgestellt ist. Es wird an der Zeit andere Möglichkeiten im Kontrast zu dem neoliberalen Kurs der regierenden Parteien aufzuzeigen.

 

Beste Grüße

Jan

 

Rückfragen gerne an jan@janlgrosse.de.