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Aurel Popescu

Bewerbung um Listenplatz 6 der Landesliste Landtag

Bewerbung für Listenplatz 6 zur Landtagswahl 2021

 

  • Persönliches:

Als Sohn rumänischer Einwanderer wurde ich am 31.01.1975 in München geboren wo ich meine Kindheit bis zu unserem Umzug 1986 nach Speyer verbrachte.

Ich bin selbstständiger Unternehmer und stolzer Vater eines 15-jährigen Sohnes.

Ob als Gastronom in meiner Wahlheimat Speyer oder als Freier Hochzeitsredner im Südwesten: Die Menschen stehen im Mittelpunkt meiner Arbeit, das spiegelt sich in meinem Mandat als Stadtrat nieder.

Bereits seit 1989 bin ich politisch aktiv. Im Kampf gegen Rechtsextremismus und zunehmend rassistische und fremdenfeindliche Tendenzen engagierte ich mich in der linken Punkszene und versuchte mit Weggefährt*Innen Jugend- und Kulturräume in Selbstverwaltung in Speyer zu etablieren. In dieser Zeit kam dann auch noch der Widerstand gegen Armut und der Einsatz für bezahlbaren Wohnraum hinzu.

Am 10.10.2009 trat ich in DIE LINKE ein, die einzige Friedens- und Abrüstungspartei, für mich als Antimilitaristen und überzeugten Pazifisten die logische Wahl um mich nunmehr auch parteipolitisch weiter für eine gerechter und friedlichere Gesellschaft einzusetzen.

Auf Listenplatz 5 kandidierte ich 2014 bei der Kommunalwahl in Speyer und wurde auf Platz 2 vor- und in den Stadtrat gewählt. Unseren Fraktionsstatus konnten wir 2019 erneut behaupten und so rückte ich diesmal von Platz 2 auf Platz 1 vor und blieb weiterhin bis zum 31.12.2019 stellvertretender Fraktionsvorsitzender.

Zum Jahreswechsel 2020 übernahm ich den Fraktionsvorsitz für DIE LINKE im Stadtrat.

Neben dem Mandat im Stadtrat arbeite ich in vielen Ausschüssen, Arbeitsgruppen und parteiübergreifenden Bündnissen mit, war beispielsweise jahrelang im Orga-Team für das „Bündnis für Demokratie und Zivilcourage“ und Gründungsmitglied des „Sozialbündnisses gegen Armut“.

Für die Landtagswahl 2016 trat ich als Direktkandidat für den Wahlkreis 38 an.

Zu meinen weiteren Betätigungsfeldern zählen vor allem jahrzehntelange Vereinsarbeit im Sport, wo ich seit 1986 Mitglied des FC Speyer 09 bin, ehemals FV Speyer 1919. Vom Jugendspieler bis zum jahrelangen Vorstandsmitglied nahm ich dort verschiedene Rollen ein und bin dem Verein noch heute eng verbunden.

Der zweite „Ball“ wurde der Basketball. Die BIS Baskets Speyer (jetzt Morgenstern BIS Baskets) feuerte ich von 2006 bis 2015 als Hallensprecher in der Zweiten BBL Pro B an, übernahm 2009 diese Funktion auch für die Zweitligadamen der TSV TOWERS Speyer-Schifferstadt bis Ende 2019.

Im selben Zeitraum fungierte ich als PR-Koordinator in der Abteilungsleitung.

Als Mitglied des AV 03 Speyer begleite ich die Gewichtheberinnen und -heber.

Auch die Lebenshilfe Speyer-Schifferstadt unterstütze ich seit 2008 als deren Mitglied.

 

Liebe Genossinnen und Genossen,

wir stehen am 14.März 2021 vor der historischen Möglichkeit und Verpflichtung endlich in den Landtag in Rheinland-Pfalz einzuziehen. Gleichzeitig mit den Genossinnen und Genossen in Baden-Württemberg können und müssen wir in den drei südwestdeutschen Flächenstaaten an Präsenz gewinnen.

Die Chancen standen noch nie so gut!

 

Friedenspolitik

Unsere Bürgerinnen und Bürger wollen in Frieden leben und nicht länger hinnehmen, dass von rheinland-pfälzischen Boden aus Kriege geführt werden und Drohnen, die von Ramstein aus ferngesteuert werden, alles Mordwerkzeuge in weiten Teilen der Welt eingesetzt werden.

Als einzige Friedenspartei setzen wir uns für die Schließung der Air Base Ramstein ein sowie für die Konversion des Truppenübungsplatzes Baumholder.

Wir stehen für ein friedliches Rheinland-Pfalz und den Abzug aller Atom- und Massenvernichtungswaffen.

 

ÖPNV

Die Energiewende und die Abkehr vom motorisierten Individualverkehr erfordert in einem Flächenstaat wie Rheinland-Pfalz den Ausbau und die Stärkung des ÖPNV.

Ländliche Gebiete dürfen nicht weiter vom Verkehr abgeschnitten werden und die Städte müssen entlastet werden, bevor diese unter den Verkehrsinfarkt erleiden.

Wir fordern daher ticketlosen, für alle Bürgerinnen und Bürger kostenfreien ÖPNV mit engerer Taktung und besserer Anbindung der ländlichen Gebiete, auch an Feiertagen und in den Nachtstunden.

 

Miete und Wohnen

Während Städte wie Mainz und Speyer an der unrühmlichen Spitze bei den Mietpreisen liegen und die Gentrifizierung einkommensschwache Familien, Alleinerziehende, Rentner*Innen oder Kleingewerbetreibende aus den (Innen-)städten verdrängt, verschwinden in dünner besiedelten Gebieten des Landes Nahversorger, Ärzte, Kultureinrichtungen und Freizeitangebote.

Das Land Rheinland-Pfalz hat nun endlich die Möglichkeit geschaffen, Zweckentfremdungs- und Milieuschutzsatzungen zu erlassen, um einerseits die zunehmende Umwandlung von dringend benötigten Wohnraum in Ferien- und Luxuswohnungen zu stoppen und andererseits die Durchmischung der Quartiere zu erhalten. Dass die Landesregierung die konkrete Ausgestaltung den Städten und Kommunen überlassen wird, sehen wir als Kritikpunkt und fordern schnelle Anpassung und Unterstützung im Sinne der kommunalen Interessen!

Eigentum verpflichtet – zum Gemeinwohl! Daher müssen Wohnungen ihrem ureigensten Sinn entsprechen und dem Wohnen dienen. Ganz im Sinne des Grundgesetzes und der Erklärung der Menschenrechte.

 

Stärkung der Kommunen

Die kommunale Selbstverwaltung muss dringend gestärkt werden!

Das Dogma der „schwarzen Null“ und das Spardiktat von Bund und Ländern muss abgeschafft werden. Daseinsvorsorge, Gesundheitsfürsorge, Erziehung, Kultur und Bildung gehören in kommunale Hand und dürfen keinesfalls privatisiert werden!

Grundstücke und Immobilien dürfen nicht verkauft werden um das Tafelsilber kurzzeitig zum Schuldenausgleich in kommunalen Haushalten zu „vergolden“.

 

Antifaschismus

In Zeiten in denen „Gutmensch“ zum Schimpfwort geworden ist und der Begriff des Antifaschismus kriminalisieren versucht wird, ist es LINKES Selbstverständnis, sich für eine offene, pluralistische und friedliche Gesellschaft einzusetzen, gegen jede Form von Fremdenfeindlichkeit, Rassismus, Sexismus, Xenophobie, Homophobie und dergleichen einzustehen. Integration und Inklusion müssen gefördert werden.

Wir sehen Antifaschismus als Menschenpflicht.

 

DIE LINKE muss und wird das Sprachrohr der Bürgerinnen und Bürger sein, die über keine Lobby verfügen, deren Wohnraum und Mobilität bedroht werden, die der Altersarmut entgegen sehen oder schon jetzt in prekären Beschäftigungsverhältnissen als Zeit- oder Leiharbeiter*innen um das ökonomische und soziale Überleben kämpfen.

 

Liebe Genossinnen und Genossen,

im Landtag möchte ich für all unsere Ziele streiten und kämpfen und LINKE Positionen ausbauen.

Dabei sehe ich mich selbst als Brückenbauer, nicht als einer der diese einreißen will.

Lieber reiche ich Hände anstatt Fäuste zu ballen. Ich danke Euch allen für euer Vertrauen.

 

Gerne stehe ich Euch für Eure Fragen per e-Mail zur Verfügung: aurelp@gmx.de

Ich freue mich auf einen motivierten und spannenden Wahlkampf mit einem starken Team und EUCH an unserer Seite!

 

Euer Aurel