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Solidarität mit Rojava

DIE LINKE Mainz/Mainz-Bingen verurteilt den angekündigten Einmarsch türkischer Truppen im nordsyrischen Rojava. Die USA hatten den Rückzug ihrer Truppen, deren Anwesenheit lange ein großes Hemmnis für einen Einmarsch gewesen sind, aus dem Gebiet angekündigt. Die türkische Armee ist in großen Teilen auch mit deutschen Waffen und Panzern ausgestattet. Der Angriff wird gravierende Folgen auf die Menschen und die Region haben. Eine Schwächung der kurdischen Kräfte wird unweigerlich zu einer Stärkung des sog. Islamischen Staates führen, der dank der kurdischen Kräfte als fast schon besiegt galt. Weiterhin wird der Einmarsch zu massiver Flucht und Vertreibung der einheimischen Bevölkerung führen, wie es zuvor bereits im Shingal und in Afrin geschah.

 

Weiterhin werden in deutschen Kommunen Symbole der kurdischen Volksverteidigungseinheiten YPG/YPJ verboten und Solidaritätsaktionen kriminalisiert. Die Bundesregierung paktiert mit der Regierung Erdogan in Form von Rüstungsdeals und Flüchtlingsabkommen. Wir fordern Solidarität mit der türkischen Opposition und den Kurd*Innen in Rojava - die Bewegung in Rojava ist ein soziales, ökologisches und demokratisches Musterprojekt und in der Region einzigartig. Die Unterstützung dieser Bewegung ist wichtiger Bestandteil der internationalen Solidarität.