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Katrin Werner und Melanie Wery

Schulen: Flexibles Corona-Elterngeld und planvoller Gesundheitsschutz für alle

„Schulen werden in absehbarer Zeit nicht vollständig öffnen. Die Leistungen des Infektionsschutzgesetzes greifen nicht für alle Familien, reichen nicht und laufen bald aus. Für Familien ist kein Land in Sicht. Sie müssen Kinderbetreuung, Home-Schooling und Erwerbsarbeit weiter unter einen Hut bringen. Daher brauchen wir jetzt ein zusätzliches und flexibles Corona-Elterngeld, das alle Eltern unterstützt. Damit können sie Arbeitszeit reduzieren oder aussetzen und erhalten eine Lohnfortzahlung für die Dauer der Krise, die auch Familien mit geringem Einkommen und Alleinerziehende absichern muss“, sagt Katrin Werner, Landesvorsitzende der rheinland-pfälzischen LINKEN.

Melanie Wery-Sims, Kreisvorsitzende der LINKEN Bernkastel-Wittlich, ergänzt: „Das Corona-Elterngeld würde Eltern spürbar entlasten, die Situation zu Hause entzerren und den Eltern mehr Zeit zur Betreuung der Kinder verschaffen. Für die Öffnung der Schulen brauchen wir einen detaillierten und schrittweisen Plan, wie der Gesundheitsschutz für alle gewährleistet werden kann. Zwar werden Masken zur Verfügung gestellt, jedoch gibt es keine genauen Vorgaben bezüglich einer Abstandsregelung auf Schulhöfen oder in Bussen. Das Problem ist hausgemacht: Dass die Kinder innerhalb des ÖPNV transportiert werden, war schon vor der Krise aufgrund einer fehlenden Anschnallpflicht ein gesundheitliches Risiko. Nun kommt das Ansteckungsrisiko dazu, das bekanntlich innerhalb des ÖPNV hoch ist. Deshalb fordern wir, dass die Kinder spätestens jetzt, aber auch nach der Krise, ausschließlich im freigestellten Nahverkehr transportiert werden.“