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Werner, Bülow, Ulrich

Niederlage als Weckruf verstehen

Zum vorläufigen amtlichen Endergebnis der Bundestagswahl 2021 erklären die Landesvorsitzenden Jochen Bülow und Katrin Werner, MdB, gemeinsam mit Alexander Ulrich, MdB und Spitzenkandidat auf Platz 1 der Landeliste:

„Dieser Tag wird in die Geschichte der LINKEN nicht nur als Partei, sondern insgesamt als linker Bewegung eingehen. Er bedeutet nicht nur eine klare Wahlniederlage, sondern auch Weckruf und Auftrag der Wählerinnen und Wähler, uns neu und gestärkt aufzustellen. An den bundesweit niederschmetternden Ergebnissen gibt es nichts zu beschönigen – wir haben flächendeckend wie auch in unseren Hochburgen herbe Verluste einfahren müssen. Woran dies lag, bedarf einer umsichtigen Analyse, die auch die langfristige Entwicklung der Partei in den Blick nimmt. Eine Ursache, so viel lässt sich sicher jetzt schon sagen, ist der mehr denn je auf die Person der Spitzenkandidierenden zugeschnittene Wahlkampf. An einem kann es jedenfalls nicht gelegen haben: am Engagement unserer Parteimitglieder. Sie sind die tragende Säule der Parteiarbeit und damit auch des Wahlkampfs, den sie ehrenamtlich und unermüdlich in den letzten Wochen geführt haben. Ihnen allen gilt unser aufrichtiger Dank.“

„Angesichts der sinkenden Umfragewerte war unser wichtigstes Wahlziel, auch in der kommenden Wahlperiode eine Bundestagsfraktion zu stellen, in der sich Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, Menschen mit kleinen und mittleren Einkommen, sozial Benachteiligte mit ihren Anliegen wiederfinden. Insofern müssen wir diese Wahl als Auftrag an uns verstehen, diese Anliegen zu formulieren und auf die parlamentarische Bahn zu bringen. Dass eine regierungsfähige Koalition mit Beteiligung der LINKEN weiterhin nicht in Sicht ist, ändert nichts daran, dass Opposition für uns immer schon geheißen hat und heißen wird, dass wir parlamentarische und außerparlamentarische Arbeit miteinander vernetzen und beidem eine Stimme zu verleihen. Wir sind immer eine kämpferische Partei gewesen und das wird auch weiterhin so bleiben.“