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Linke solidarisch mit Streikenden

Die Mainzer Linksfraktion im Rathaus erklärt sich solidarisch mit den Angestellten der Unikliniken, die eine deutliche Entlastung bei den Arbeitszeiten fordern. Der Fraktionsvorsitzende Tupac Orellana erklärt: „Am Donnerstag und Freitag soll gestreikt werden. Offenbar müssen die Angestellten zu diesem Mittel greifen, weil ihre Forderung nach einer verbindlichen Mindestbesetzung der Stationen bisher auf taube Ohren gestoßen ist. Als Gast bei den vorbereitenden Treffen konnte ich mir einen Eindruck von der Stimmung bei den nichtärztlichen Angestellten verschaffen: Die Bereitschaft in der Belegschaft, sich solidarisch für bessere Arbeitsbedingungen einzusetzen, ist enorm und wächst. Zwei Drittel der Kolleg*innen stehen hinter dem Anspruch auf den Tarifvertrag Entlastung. DIE LINKE bleibt dabei: Die Forderungen sind korrekt, der Streik ist notwendig und wird von uns unterstützt!“

Orellanas Fraktionskollegin Carmen Mauerer ergänzt: „Auch die von der Arbeitgeberseite jetzt vorgelegten Sollzahlen ändern nichts an den alles in allem unhaltbaren Zuständen für die im Gesundheitswesen beschäftigten Fachkräfte. Es geht um mehr als Geld: Der herrschende Pflegenotstand infolge des generellen Personalmangels muss beseitigt werden. Nur wenn es den geforderten Belastungsausgleich gibt, können die Angestellten ihre zahlreichen Überstunden in der Praxis auch wirklich abbauen. Auszubildende zur Kompensation von Personalengpässen heranzuziehen, ist keine vertretbare Perspektive für uns. Auch deshalb gilt: Menschenwürdige und sichere Versorgung geht nur, wenn die Streikforderungen umgesetzt werden.“