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Keine Zentralisierung der Geburtshilfe

„Mit der Schließung der Dauner Geburtenstation wird eine weitere Versorgungslücke in die Rheinland-Pfälzische Geburtshilfe gerissen. Das ist unverantwortlich! Bereits jetzt stoßen die Geburtenstationen in der Region sowohl personell als auch räumlich an ihre Grenzen. Was wir brauchen, sind keine weiteren Schließungen, sondern höhere Investitionen in Geburts- und Kinderkliniken und eine bessere Versorgung mit Hebammenleistungen“, sagt Katrin Werner, Vorsitzende der LINKEN Rheinland-Pfalz.

Werner weiter: „Zukünftig müssen werdende Mütter aus dem Vulkaneifelkreis Anfahrtswege bis zu 80 Kilometer in Kauf nehmen. Das ist weder medizinisch noch menschlich gegenüber den Familien zu verantworten. Gerade im ländlichen Raum, mit weiten Entfernungen zu Kliniken, muss eine flächendeckende Versorgung mit Hebammen gewährleistet sein. Es ist dringend an der Zeit, dass das Land konkrete Maßnahmen gegen den stetigen Versorgungsabbau in der Geburtshilfe ergreift. Daher stellt sich DIE LINKE konsequent gegen die zunehmende Zentralisierung der Geburtshilfe und fordert eine Abschaffung des Finanzierungssystems über Fallpauschalen, bessere Arbeitsbedingungen und eine faire Entlohnung für Geburtshelfer*innen.“