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Alexandra Erikson und Wolfgang Ferner, Landesvorsitzende

DIE LINKE sieht echte Chance für Einführung des Mindestlohns

Die Würfel sind gefallen. Wählerinnen und Wähler haben am vergangenen Sonntag ihre Stimme abgegeben und entschieden, wie viele Sitze die jeweiligen Parteien im Parlament bekommen werden. Nun befinden sich insbesondere die Union mit SPD und den Grünen in Koalitionsverhandlungen. Das könnte sich noch eine Weile hinziehen. DIE LINKE sieht die rot-rot-grüne Mehrheit und damit die Option mehrheitlich und gemeinsam abzustimmen.

Die Landesvorsitzende Alexandra Erikson sieht die langwierigen Koalitionsverhandlungen als Chance: „ Das Projekt Einführung des Mindestlohns kann nur vorangetrieben werden, wenn wir jetzt handeln. Sobald die Union ihren Koalitionspartner gefunden hat, wird die Einführung gerecht entlohnter Arbeit ein Projekt auf der langen Bank bleiben.“ 

Der Parteivorstand und die Bundestagsfraktion der LINKEN schlagen nun vor die Chance auch zu nutzen. Gemeinsam mit den Grünen und der SPD wäre es möglich ein Gesetz zu verabschieden, das den flächendeckenden Mindestlohn einführt.

Immer noch werden flächendeckend Billiglöhne ausgezahlt, Leiharbeiter verdienen bei gleicher Arbeit weniger als ihre festangestellten Kollegen, genauso gibt es bei gleicher Arbeit noch große Unterschiede zwischen der Entlohnung von Männern und Frauen.

Landesvorsitzender der Partei, Wolfgang Ferner sieht die Zeit zum Handeln: „ Grüne und SPD sollten ihren Worten auch Taten folgen lassen. DIE LINKE ist offen für Gespräche und bietet ihre Zusammenarbeit an. Momentan haben SPD, DIE LINKE und Grüne eine Mehrheit im Bundestag. Das müssen wir nutzen. Aus diesem Grund fordern wir die rheinland-pfälzischen Abgeordneten von SPD und Grüne in einem offenen Brief auf, einen Schritt in Richtung fair entlohnte Arbeit zu gehen!“