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David Schwarzendahl und Julian Theiß

DIE LINKE. Rheinland-Pfalz unterstützt den Warnstreik im ÖPNV

DIE LINKE Rheinland-Pfalz zeigt sich solidarisch mit dem Warnstreik für einen bundesweiten Tarifvertrag der Beschäftigten und ihrer Gewerkschaft Verdi im öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV). Hierzu erklärt der stellvertretende Landesvorsitzende und Spitzenkandidat für die Landtagswahl 2021 David Schwarzendahl:

„Wir stehen an der Seite der tausenden Kolleg*innen, die am Dienstag die Arbeit niederlegen. Die Vereinigung der kommunalen Arbeitgeber (VKA) muss an den Verhandlungstisch. Dass die Chance nicht genutzt wird, gerade in der Coronakrise öffentliche Gelder zu nutzen, um Lohnunterschiede zwischen den Bundesländern auszugleichen und durch mehr Beschäftigte den steigenden Fahrgastzahlen gerecht zu werden, ist völlig unverständlich. In Rheinland-Pfalz hoffen wir zudem auf ein starkes Signal des Warnstreiks, um den Kommunalen Arbeitgeberverband (KAV) zurück an den Verhandlungstisch zu bewegen. Durchbezahlung der Schichten, Schichtlängenbegrenzung und ein Kindersozialzuschlag von 200 Euro müssen für die Kolleg*innen, die auch in diesen schwierigen Zeiten den Laden am Laufen hielten, drin sein.“

Julian Theiß, Mitglied des Landesvorstandes und Kandidat auf Landeslistenplatz 4, ergänzt: „Auf den ÖPNV kommen im Rahmen der notwendigen sozial-ökologischen Verkehrswende große Aufgaben zu. Er muss jetzt gestärkt werden, um diese bewältigen und das Recht auf Mobilität für alle verwirklichen zu können. Ein bundesweiter Rahmentarifvertrag, der durch Anreize in der Ausbildung die Nachwuchsförderung stärken soll, ist hier das richtige Signal. Berufe, denen eine so große Bedeutung für die Teilhabe insbesondere von Menschen mit niedrigem Einkommen und der Bewältigung der Klimakrise zukommt, müssen attraktiv gestaltet werden. Dass sich die öffentliche Hand hier bisher verweigert, ist skandalös. Wir hoffen auch auf die Solidarität der Fahrgäste: Die Streikenden und sie teilen die Interessen an einem attraktiven ÖPNV mit guten Arbeitsplätzen, fairer Bezahlung und ausreichend Nachwuchs.“