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David Schwarzendahl und Isabell Lieffertz

DIE LINKE. Rheinland-Pfalz ruft zum Protest gegen den „Tag der deutschen Zukunft“ in Worms auf

Neonazis aus dem gesamten Bundesgebiet mobilisieren für den 6. Juni zu einer Kundgebung anlässlich ihres so genannten „Tags der deutschen Zukunft“ (TddZ) nach Worms. Ob die Neonazis aufmarschieren und sich ihnen viele Antifaschist*innen entgegenstellen dürfen, ist derzeit noch offen. Sollten Kundgebungen stattfinden, mobilisiert DIE LINKE. Rheinland-Pfalz zu den Gegenkundgebungen vor Ort. Aktuelle Infos gibt es beispielsweise beim Bündnis „Block TddZ Worms“. Hierzu erklärt David Schwarzendahl, stellvertretender Landesvorsitzender der rheinland-pfälzischen LINKEN:

„Antifaschismus ist ein Grundpfeiler unserer Partei. Dementsprechend rufen wir selbstverständlich dazu auf, uns mit einem breiten Bündnis den Faschist*innen, die zum TddZ mobilisieren, in den Weg zu stellen. Ein breiter Protest muss und wird, sollten die Kundgebungen stattfinden, zeigen, dass für Nazis in Worms kein Platz ist. Wir rufen unsere Mitglieder auf, sich an den vielfältigen und kreativen Protestformen zu beteiligen und klar zu machen, dass die Grenzen nicht zwischen Nationen, Ethnien oder Sexualitäten, sondern zwischen oben und unten verlaufen. Gerade in Zeiten, in denen vollkommen zu Recht über rassistische Gewalt gesprochen wird, gilt es Flagge zu zeigen. Eine erste Möglichkeit hierzu bietet die bereits genehmigte Fahrraddemo von Fridays for Future Worms am Vorabend, dem 5. Juni.“

Isabell Lieffertz, Landessprecherin der Linksjugend [‘solid] Rheinland-Pfalz aus Worms, ergänzt: „Antifaschistischer Gegenprotest darf nicht kriminalisiert oder diffamiert werden, weder in den USA als terroristisch noch im rheinland-pfälzischen Verfassungsschutzbericht als linksextrem. Antifaschismus schützt unsere Demokratie und sollte gesellschaftlicher Grundkonsens sein. Am 6. Juni werden hinter den Gegendemonstrierenden viel mehr Wormserinnen und Wormser stehen als eigentlich auf der Straße sind, denn wegen der Corona-Krise können Menschen aus der Risikogruppe und Angehörige nicht teilnehmen. Unsere Solidarität gilt allen, die sich an dem Tag gegen Nazis und rechtes Gedankengut stellen – sei es auf der Straße oder anderweitig.“