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Rainer Böß, stellv. Kreis-und Fraktionsvorsitzender Kreis Birkenfeld

DIE LINKE KV Birkenfeld- Kreistagsmitglied Rainer Böß: Löhne unter 12 Euro führen zu Altersarmut

Auf der Internetseite der Kreisverwaltung wird/wurde der Kreis Birkenfeld Unternehmern als "Niedriglohnland" schmackhaft gemacht - wie ein Leser der Nahe-Zeitung entdeckte.

Ich stimme Herrn Ruppenthal zu, dass die Kreisverwaltung den Kreis Birkenfeld nicht als "Niedriglohnland" für Unternehmen schmackhaft machen darf und verweise auf eine entsprechende Passage in der von Tanja Krauth vorgetragenen Haushaltsrede der Kreistags-Fraktion DIE LINKE Birkenfeld:
"Beim Teilhaushalt "Soziales" bleibt festzustellen, dass der Kreis Birkenfeld ein Niedriglohngebiet ist und, auch wenn die Finanzierung durch den Bund geschieht,sich der Aufwand für die Grundsicherung im Alter zwischen 2016 und 2019 um über eine Million Euro erhöht hat.
Die Altersarmut im Kreis steigt also rapide."

Ich weise darauf hin, dass jede Vergütung unterhalb des von der LINKEN geforderten Mindestlohnes von 12 Euro unweigerlich zu einer Rente unterhalb des Grundsicherungsniveaus führen wird. Der gesetzliche Mindestlohn muss deshalb auf 12 Euro erhöht werden und flächendeckend gelten: Diskriminierende Ausnahmeregelungen für Langzeiterwerbslose, Praktika, jugendliche Beschäftigte und Menschen mit Behinderungen sind zu streichen.

Auch für die mit viel Geld und Engagement des Kreises vorangetriebenen Haltestrategien (damit junge Menschen nicht abwandern) umzusetzen, ist es der bessere Weg auf die im Kreis angesiedelten Hoch-Technologie-Firmen und ein gutes Lohn-Niveau zu setzen.


Rainer Böß, Schwollen
Stellvertretender Vorsitzender
Kreistags-Fraktion
DIE LINKE Birkenfeld

Als Leserbrief am 15.12.2018 in der Nahe-Zeitung veröffentlicht