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Rainer Böß, stellv. Kreis-und Fraktionsvorsitzender Kreis Birkenfeld

DIE LINKE Birkenfeld - Kreistagsmitglied Rainer Böß zum Integrationskonzept

Integrationskonzept des Kreises Birkenfeld kann laut Ministerium Vorbild für ganz Rheinland-Pfalz sein

Das geplante Integrations-Konzept für den Kreis Birkenfeld an dem  Rainer Böß von der Kreistags-Fraktion DIE LINKE  sowohl  als Mitglied der vom Kreis eingesetzten Steuerungsgruppe als auch als Teilnehmer an einem Workshop mitgearbeitet hatte, hat am Montagabend mit Leichtigkeit die erste Hürde genommen. Kreisausschuss und Sozialausschuss des Nationalparklandkreises Birkenfeld stimmten in einer gemeinsamen Sitzung jeweils einstimmig dafür, dem Kreistag die Annahme des Integrationskonzeptes zu empfehlen.

Die zweistündige Vorstellung des Konzeptes fand in Anwesenheit  vieler in der Flüchtlingshilfe tätigen ehrenamtliche und hauptamtlichen Zuhörer (u.a. von allen drei im Kreis vorhandenen Cafe´International) statt.

Das Konzept ermöglicht einen Überblick aller im Kreis vorhandenen Angebote. Es macht eine Bewertung und es gibt klare Handlungsempfehlungen.
Klar ist auch, dass es Geld kostet und zusätzliche Arbeitsplätze für die Umsetzung erforderlich sind, weil nicht alles auf ehrenamtlicher Basis erfolgen kann.
Die ehrenamtliche Arbeit im Kreis Birkenfeld hat einen so hohen Stellenwert, dass ihr im Konzept ein eigenes Kapitel eingeräumt wurde.
Das Integrations-Konzept stärkt die Bedeutung der Cafe´s und hält es für ratsam, das die Cafe´s noch zusätzliche Angebote machen können. Das geschieht aber auch zum Teil schon jetzt. Teilweise werden richtig intensiv Vokabeln gelernt, es wird beim Ausfüllen von Formularen  geholfen und es wurden auch schon u.a. Veranstaltungen zum Stromsparen und zur Wohnungssuche durchgeführt.

Herr Vincens, der anwensende Vertreter der Landesregierung, lobte das vorgestellte Integrationskonzept und meinte es sei in Inhalt und Tiefe einmalig in Rheinland-Pfalz und könnte für alle anderen noch zu erstellenden Konzepte als Vorbild- bzw. Beispiel-Konzept dienen.
Auf vielfachen Wunsch aller Fraktionen soll die Steuerungsgruppe des Kreises beibehalten werden um  das Konzept auch weiterhin politisch zu begleiten.

Jetzt muss es noch vom Kreistag beschlossen werden - danach beginnt die eigentliche Arbeit.

RaB