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Christian Zillgen

Die Bundeswehr hat nichts verloren am Deutschen Eck!

Zum „Tag der Bundeswehr“ am 15. Juni erklärt Landesvorstandsmitglied Christan Zillgen:

„Unter dem humanitären Deckmantel von Sanitätsdienst und Wasseraufbereitung, der Nutzung mobiler Brückenfahrzeuge und Neuem aus der Robotik sollen ein weiteres Mal Interessierte zur Selbstdarstellung der Bundeswehr und damit auch zum "Dienst an der Waffe" gelockt werden. Wir unterstützen die Proteste gegen die alljährliche Zurschaustellung von Krieg und Militär auf öffentlichem Boden an mehreren Standorten, darunter in Koblenz in der Nähe des Deutschen Ecks. Obwohl der UN-Ausschuss für die Rechte des Kindes Deutschland bereits mehrfach aufgefordert hat, keine Minderjährigen zu rekrutieren und die gezielte Werbung bei Kindern und Jugendlichen einzustellen, versucht die Bundeswehr auch in diesem Jahr wieder ganze Schulklassen für den Dienst an der Waffe zu werben. Die Risiken von Auslandseinsätzen, das Töten und Sterben werden dabei gerne verschwiegen.

An dieser Inszenierung wird deutlich, dass sich die Bundeswehr Stück für Stück in den zivilen Bereich vorarbeitet, ob es nun Busse mit Bundeswehraußenwerbung sind, die das ganze Jahr in der Stadt fahren, Youtube-Serien, die den militärischen Auftrag und den Einsatz als Abenteuer darstellen, oder Werbetafeln, die regelmäßig angemietet werden und Stimmung für die Bundeswehr machen. In letzter Zeit fiel die Bundeswehr mit der Werbung "Gas, Wasser, Schießen" auf – eine klare Anspielung auf den zivilen Handwerksberuf des Gas- und Wasserinstallateurs, jedoch mit Blick auf die deutsche Geschichte durch die Verbindung zum Gebrauch von Mordwaffen mehr als unpassend und menschenverachtend. Wir wiederholen daher nachdrücklich unsere Forderung: Bundeswehr raus aus Schulen, Universitäten und Hochschulen und Schluss mit der irreführenden Propaganda, dass Soldat und Soldatin ein normaler Beruf sei. Kein Werben fürs Sterben!“