Diese Website verwendet Cookies.
Zum Hauptinhalt springen

Stefan Heyde

Corona-Lockerungen nur mit Maske

Stefan Heyde, gesundheitspolitischer Sprecher, erklärt:

 

„Es ist richtig, angesichts sinkender Infektionszahlen die Corona-Auflagen zu lockern – gleichzeitig aber muss alles getan werden, um eine erneute Ausbreitung der Epidemie zu verhindern. Das einfachste Mittel ist, neben Hygiene und Abstand, die zeitlich begrenzte Pflicht zum Tragen von nicht-medizinischen Masken im öffentlichen Raum. Wenn nicht überall der Sicherheitsabstand gewährleistet werden kann oder es die räumlichen Gegebenheiten nur schlecht zulassen (z.B. im ÖPNV, beim Einkauf im Einzelhandel etc.), muss der Schutz der Bürgerinnen und Bürger trotz der Lockerungen Vorrang haben.

 

Stefan Heyde, gesundheitspolitischer Sprecher, erklärt:

„Es ist richtig, angesichts sinkender Infektionszahlen die Corona-Auflagen zu lockern – gleichzeitig aber muss alles getan werden, um eine erneute Ausbreitung der Epidemie zu verhindern. Das einfachste Mittel ist, neben Hygiene und Abstand, die zeitlich begrenzte Pflicht zum Tragen von nicht-medizinischen Masken im öffentlichen Raum. Wenn nicht überall der Sicherheitsabstand gewährleistet werden kann oder es die räumlichen Gegebenheiten nur schlecht zulassen (z.B. im ÖPNV, beim Einkauf im Einzelhandel etc.), muss der Schutz der Bürgerinnen und Bürger trotz der Lockerungen Vorrang haben.

„Behelfsmasken“, „Alltagsmasken“ oder „Mund-Nasen-Schutz“ (MNS) verringern die Gefahr einer Tröpfchen-Übertragung durch Husten, Niesen oder über die Aussprache. Da sich es sich bei diesen Behelfsmasken um „nicht medizinisch-zertifizierte Masken“ handelt, könnte diese Maßnahme den Arztpraxen, Krankenhäusern, Pflegeeinrichtungen sowie dem Rettungsdienst zertifizierte Masken zur Verfügung stellen. Denn dort werden sie dringend benötigt und sind weiterhin Mangelware.

Wer einen Mund-Nase-Schutz trägt, schützt seine Mitmenschen und damit unmittelbar sich selbst. Mehrere Bundesländer, u.a. unsere Nachbarn in Hessen und Baden-Württemberg, führen deswegen eine Maskenpflicht ein. Ministerpräsidentin Malu Dreyer (SPD) lehnt dies bisher ab und will nur Schülerinnen und Schüler zur Maske verpflichten. Das ist zu wenig. Und es ist auch zu wenig, auf eine bundesweit einheitliche Regelung zu warten: Mit der 4. Corona-Schutzverordnung lockert die Landesregierung die Auflagen merklich, jetzt muss sie auch dafür sorgen, dass dadurch das Infektionsrisiko nicht wieder so stark steigt, dass uns eine zweite Corona-Welle droht.“