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DIE LINKE Rheinland-Pfalz

Antikriegstag: „Die Menschen haben ein Leben im Frieden verdient“

Anlässlich des Antikriegstages am 1. September erklärt der Landesvorstand der rheinland-pfälzischen LINKEN:

„Der Abzug tausender US-Soldaten aus der Bundesrepublik ist beschlossene Sache. Dennoch werden viele Militärs und ihre Waffenarsenale hierbleiben und das Bedrohungspotenzial für die Zivilbevölkerung verringert sich um keinen Deut. Das gilt mehr noch für den „Flugzeugträger der Nato“, unser Bundesland Rheinland-Pfalz. Von hier, von Ramstein aus, werden Kriege und Drohnenmorde in aller Welt gesteuert, hier, in Büchel, lagern mehr als 20 Atombomben mit riesigem Vernichtungspotenzial. Die ökologischen und gesundheitlichen Folgen sind enorm – und die Gefährdung wächst stetig. Krieg und Kriegsvorbereitung sind der Klimakiller Nummer 1. Jeder einzelne der 46 in Büchel stationierten Tornado-Jagdbomber zum Beispiel verbraucht 5.000 Liter Kerosin pro Flugstunde und stößt 12 Tonnen Kohlendioxid aus.

Aktuelle Umfragen belegen: 66 Prozent, die große Mehrheit der in Deutschland lebenden Menschen, hält einen vollständigen Truppenabzug für richtig. Jetzt ist es Zeit für die Landesregierung, keine Krokodilstränen mehr zu vergießen, sondern zu handeln: Unsere Gemeinden in Pfalz und Eifel, die viele Jahrzehnte durch das Militär in ihrer eigenständigen wirtschaftlichen Entwicklung benachteiligt und ökologisch stark belastet wurden, müssen nun durch Konversionsprogramme besonders gefördert werden. Gute Beispiele für die gelungene Umwandlung ehemaliger militärischer in zivile Nutzung sind der Umweltcampus Birkenfeld und die Energielandschaft Morbach. Tourismus und Landwirtschaft sind Projektfelder, die im Mittelpunkt der Fördermaßnahmen stehen sollten. Die Menschen haben ein Leben im Frieden verdient.“