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Spenden statt öffentliche Verantwortung?

"Die Obdachlosen-Hilfe in Trier lebt gerade in der Corona-Krise von ehrenamtlichem Engagement und Spenden. Ich danke allen Menschen und Unternehmen, die sich für Obdachlose einsetzen. Es ist allerdings für die sozialen Sicherungssysteme in Trier und in Deutschland ein Armutszeugnis, wenn in Notunterkünften nur dank Firmenspenden Masken und Desinfektionsmittel in ausreichender Menge zur Verfügung stehen“, sagt Katrin Werner, Bundestagsabgeordnete der LINKEN aus Trier. 

Werner weiter: "Der Staat ist hier in der Verantwortung. Zum einen müssen Zwangsräumungen und Stromsperren abgeschafft werden, damit niemand mehr auf der Straße landet. Zum anderen müssen Bund, Land und Kommunen endlich den sozial geförderten Wohnungsbau vorantreiben und allen Menschen Wohnraum zur Verfügung stellen. Es kann nicht sein, dass diejenigen, die ohnehin an den Rand der Gesellschaft gedrängt werden, in der Krise vom Staat im Stich gelassen werden."