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Alexander Ulrich, MdB

Schluss mit dem Militärlärm im Landkreis Birkenfeld!

„Immer wieder erleben wir, wie die Lebensqualität der Menschen in Rheinland-Pfalz militärischen Interessen der Bundeswehr und ihrer NATO-Partner untergeordnet wird. Das häufig rücksichtslose Verhalten der Militärs gegenüber der Zivilbevölkerung, die permanente Lärmbelästigung durch Militärflugzeuge über dem Hunsrück sowie Schießübungen und Detonationen auf dem Truppenübungsplatz Baumholder bei Tag und Nacht sind eine Zumutung, die wir nicht hinnehmen wollen“, sagte Alexander Ulrich, MdB aus Kaiserslautern und parlamentarischer Geschäftsführer der Fraktion DIE LINKE im Deutschen Bundestag.

Die Fraktion DIE LINKE hat eine Kleine Anfrage an die Bundesregierung gerichtet, um mehr über die militärischen Aktivitäten in dieser Region und deren Konsequenzen zu erfahren. „Wir wollen wissen, was genau in Baumholder passiert und was das für die Umwelt und die Gesundheit der Menschen in der Region bedeutet. Außerdem geht es uns darum, mehr Aufmerksamkeit für diese Probleme zu schaffen“, sagte Ulrich weiter.

Karin Feulner, Mitglied im Verbandsgemeinderat Herrstein, ergänzt: „Neben den langjährigen Belastungen durch den Truppenübungsplatz Baumholder nimmt in den letzten Jahren die stundenlange Lärmbelästigung durch über den Köpfen der Menschen kreisende Militärmaschinen stetig zu. Diese gefährden massiv die Gesundheit der Bevölkerung und der hier Erholung suchenden Gäste." Die strukturschwache Region setzt spätestens seit der Gründung des Nationalparks Hunsrück-Hochwald vor drei Jahren auf sanften, nachhaltigen Tourismus sowie Umwelt- und Naturschutz. 

Feulner weiter: "Nach meinen Recherchen starten die Militärjets meist in Köln-Wahn und drehen über dem Landkreis Birkenfeld stundenlang ihre Runden zu Übungszwecken. Wir erhalten vermehrt Anrufe und Hinweise von genervten Mitbürgern aus der Region. Militärlärm und sanfter Tourismus schließen sich aus. Die permanente Ruhestörung ist kontraproduktiv für die Entwicklung der Region. Wir möchten, dass politisch Verantwortlichen auf Bundes- und Landesebene diese Problematik wahrnehmen und entsprechend handeln."

Die Kleine Anfrage der Fraktion DIE LINKE steht hier zum Download zur Verfügung.