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Alexander Ulrich

Für mehr wirtschaftliche Unabhängigkeit

„Die Zollscharmützel mit den USA zeigen vor allem eins: Deutschland braucht eine starke Binnennachfrage statt blindes Vertrauen auf den Weltmarkt“, sagte Alexander Ulrich, Obmann der Fraktion DIE LINKE im Wirtschaftsausschuss des Deutschen Bundestages. Ulrich weiter:

„Die Freihandelsdoktrin ist tot, das ist kein Grund zur Trauer. Handel ohne politische Steuerung bedeutet vor allem knallharte Konkurrenz statt Kooperation. Den Preis zahlen Arbeitnehmer und Umwelt. Die EU muss nun umdenken. Statt mit immer neuen Kürzungsprogrammen dem Mantra der Wettbewerbsfähigkeit zu huldigen, braucht es eine Stärkung der einheimischen Nachfrage zur Unterstützung der europäischen Industrie.

Vor allem Deutschland muss schnell die Lektion lernen und sich unabhängiger von Exporten machen. Wer mit Niedriglöhnen und Steuerdumping alles auf die Exportkarte setzt, guckt besonders dumm aus der Wäsche, wenn die Handelspartner die Schnauze voll haben und sich dagegen wehren. Wenn wir in Deutschland anständige Löhne und Renten zahlen, können wir uns unsere Produkte selbst leisten und müssen nicht einen riesigen Teil in die USA verkaufen.“