Lesung im Eselsohr zum Antikriegstag
Im Anschluss an die Kundgebung des DGB in Kaiserslautern fand im Eselsohr eine überparteilich organisierte Lesung der Ortsverbände der Linken und der DKP zum Thema Frieden statt. Gelesen wurden neben Klassikern wie Thomas Mann oder Bertholt Brecht auch wissenschaftliche Analysen und Erlebnisberichte.
Im Anschluss an die Kundgebung des DGB in Kaiserslautern fand im Eselsohr eine überparteilich organisierte Lesung zum Thema Frieden statt. Gelesen wurden neben Klassikern wie Thomas Mann oder Bertholt Brecht auch wissenschaftliche Analysen und Erlebnisberichte.
Veranstaltet von den Kaiserslauterer Ortsverbänden der Linken und der DKP wurden in entspannter Runde verschiedene Texte zum Thema Krieg und Frieden verlesen. Im Gegensatz zur Position des DGB, der sich nicht generell gegen Aufrüstung aussprechen wollte, stand bei den Veranstaltern klar der Mut zum Frieden im Vordergrund.
Besonderen Wert wurde dabei auf die Kritik am soldatischen Heldenkult gelegt, der unter anderem auch von der Deutschen Bundeswehr genutzt wird, um vor allem junge Männer für den Dienst an der Waffe zu gewinnen. Hierzu wurde die Verwendung dieser Begrifflichkeiten im Dritten Reich sprachwissenschaftlich beleuchtet.
Aber auch durch verschiedene Erlebnisberichte von Soldaten und Zivilist*innen wurde klar gezeigt, dass sich an Krieg und Tod nichts Heldenhaftes oder Bewundernswertes finden lässt. Sowohl die Linke als auch die DKP in Kaiserslautern stehen gemeinsam und entschlossen gegen Aufrüstung und Wehrpflicht. Es darf nicht sein, dass Politiker*innen ihre Kriegsgelüste auf den Rücken der jungen Menschen austragen, die für sie an der Front kämpfen und sterben sollen.

