Brief zum Jahreswechsel

Liebe Genossinnen und Genossen,

ein ereignisreiches, forderndes und schwieriges Jahr neigt sich dem Ende zu. Wir möchten euch für die Jahresendzeit und den Jahreswechsel alles erdenklich Gute wünschen und hoffen ihr findet Ruhe und Zeit um euch zu erholen und neue Kraft für 2023 zu sammeln.

Politisch steht im kommenden Jahr einiges für DIE LINKE Rheinland-Pfalz an. Neben den Vorbereitungen zur Kommunalwahl, werden wir auch einen Landesvorstand und die Gremien der Landespartei turnusmäßig neu wählen.

 

Die Planungen zur Kommunalwahl haben wir bereits früh begonnen, jedoch sind diese aufgrund der Diskussionen und Debatten auf Bundesebene ins Stocken geraten. Wir haben im November mit der Klausur des Landesvorstandes und der Diskussion mit den Kreisverbänden im Dezember den Faden wieder neu aufgenommen und werden auch im Januar über die strategische Ausrichtung mit dem Wahlstab beraten und einen Vorschlag erarbeiten. Für uns ist wichtig, dass trotz der schwierigen Lage der Partei wir alle Verantwortung für die anstehenden Wahlen übernehmen. Sprecht euren Kreisverband frühzeitig an, wenn ihr für die kommunalen Mandate kandidieren möchtet. Falls ihr keinen Kontakt zu eurem Kreisvorstand habt, könnt ihr euch immer gerne an den Landesvorstand oder die Landesgeschäftsstelle wenden. Unsere Mandatsträger*innen leisten eine wichtige Arbeit für unsere Partei und geben Impulse für soziale Gerechtigkeit in den Kommunen – umso wichtiger ist es, dass wir auch bei den Wahlen 2024 wieder in viele Kreistage und Stadträte einziehen!

Auch die Gesamtpartei steht weiterhin vor großen Aufgaben und muss im kommenden Jahr Vertrauen bei den Wähler*innen und Mitgliedern zurückgewinnen. Wir sind davon überzeugt: DIE LINKE wird in diesem Land gebraucht. Auch wir hatten mit unsere Forderungen nach einem Energiepreisdeckel und einem Grundkontingent an Energie für jeden Haushalt einen Anteil daran, dass die Ampel-Koalition die Bürger*innen doch noch entlastet hat. Natürlich reichen uns diese Schritte nicht aus und wir halten an der Forderung fest, die Gewinne der Konzerne stärker zu besteuern, um die Kosten der Krise zu finanzieren. Wir kämpfen auch im kommenden Jahr weiter für unser Leitbild einer sozialeren und gerechteren Gesellschaft!

Aus diesem Grund haben wir uns auch entschieden, die „Leipziger Erklärung“ des Parteivortandes mit den Landesvorsitzenden und der Bundestagsfraktion zu unterstützen. Wir sehen es als unsere Aufgabe an, DIE LINKE als gemeinsames plurales, linkes und sozialistisches Projekt zu verteidigen. Gleichwohl sehen wir auch die Hürden, welche es noch zu überwinden gilt. Hier möchten wir es mit Brecht halten: „Will man Schweres bewältigen, muss man es leicht angehen.“ 
Jedoch sehen wir auch positive Veränderungen, z. B  in der anstehenden Europawahl 2024, die besser vorbereitet und umgesetzt wird als noch 2019. Dies ist für uns Grund genug, nach der langen Durststrecke wieder an Erfolge anknüpfen zu können.
Doch das geht nur gemeinsam.

2022 war ein Jahr der Rückschläge und der inneren Zerrissenheit – arbeiten wir alle gemeinsam daran, dass 2023 ein Jahr des Aufbruchs wird, in dem wir unsere Fahnen und Köpfe wieder hochhalten können.

Solidarische Grüße

Natalie Brosch und Stefan Glander

 
 
 
 

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Presserechtlich verantwortlich für den Inhalt sind die Landesvorsitzenden:
Natalie Brosch und Stefan Glander

Redaktion: Stefan Glander, Elke Theisinger-Hinkel


 
 
 

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