25. September 2017 Werner / Bülow / Ulrich / Freihold

Ein guter Tag für Rheinland-Pfalz, ein starkes Ergebnis für DIE LINKE

Zu dem vorläufigen amtlichen Endergebnis der Bundestagswahl 2017 erklären die Landesvorsitzenden Jochen Bülow und Katrin Werner (MdB), gemeinsam mit Alexander Ulrich (MdB), Spitzenkandidat der Landespartei bei der Wahl, und der neu gewählten Bundestagsabgeordneten Brigitte Freihold:

Jochen Bülow: „Wir sind mit unserem Ergebnis sehr zufrieden: In einem schwierigen Umfeld konnten wir im Land um fast 20 Prozent sowohl bei den Erst- als auch bei den Zweitstimmen gegenüber der Wahl vor vier Jahren zulegen und haben das dritte Mandat gewonnen. Das war eines unserer wichtigen Wahlziele. Wir haben strukturell überall, punktuell besonders in den Städten und dort, wo wir mit bekannten Persönlichkeiten präsent sind, enorm zugelegt: 10,9 %  in Trier, 9,8 %  in Mainz, 9,5 %  in Kaiserslautern, aber auch durchgängig deutlich mehr als 5 Prozent auf dem Land sind Ergebnisse, die zeigen, dass immer mehr Menschen eine Politik der sozialen Gerechtigkeit im Sinne der Mehrheit in unserem Land für nötig und wünschenswert erachten.“

Katrin Werner: „Ich bin sehr zufrieden mit unserem Ergebnis. Wir haben einen geschlossenen und sehr engagierten Wahlkampf geführt, der Erfolg gibt uns Recht: Wir waren im Bundestag die einzige Stimme für einen höheren Mindestlohn, für die gerechtere Besteuerung von Reichen und Unternehmen und haben immer gegen den Krieg als Mittel der Politik gestimmt. Das haben die Menschen honoriert und so werden wir in den nächsten vier Jahren weitermachen. Ich persönlich freue mich sehr auf die Zusammenarbeit mit Brigitte Freihold, die unsere Position aus rheinland-pfälzischer Sicht stärken wird – im Bundestag genauso wie in der Fraktion.“

Alexander Ulrich: „Die GroKo hat von den Wählerinnen und Wählern die verdiente Klatsche erhalten: Wer immer wieder Politik gegen den größten Teil der Menschen macht, gegen junge Leute in der Ausbildung genauso wie gegen abhängig Beschäftigte mit kleinen und mittleren Einkommen, gegen Rentnerinnen und Rentner ebenso wie gegen diejenigen, die nicht arbeiten können oder keine Arbeit finden, darf mit Recht nicht auf Wahlerfolge hoffen. Unser Landesergebnis bedeutet Rückenwind für die kommenden Kommunalwahlen.“

Brigitte Freihold: „Ich freue mich riesig über meine Wahl in den Bundestag und auf die Arbeit für ein sozialeres und friedlicheres Land. Natürlich ist der Einzug einer in Teilen offen faschistischen Partei ein Wermutstropfen – aber er ist auch die absehbare Folge der neoliberalen Politik der letzten Jahrzehnte. Ich will mit der Linksfraktion gegen die sich abzeichnende Mitte-Rechts-Koalition unter Frau Merkel streiten und für einen Politikwechsel in unserem Sinne kämpfen. Diese Herausforderung nehme ich gemeinsam mit den Fraktionskolleginnen und -kollegen an, versprochen!“